{"id":23963,"date":"2024-01-09T14:57:07","date_gmt":"2024-01-09T14:57:07","guid":{"rendered":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=23963"},"modified":"2024-01-18T12:48:11","modified_gmt":"2024-01-18T12:48:11","slug":"das-institut-fuer-physiologie-und-pathologie-des-gehoers-musste-gegruendet-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=23963&lang=de","title":{"rendered":"Das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs musste gegr\u00fcndet werden"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Im Januar feierte das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs (IFPS), das am 9. Januar 1996 offiziell gegr\u00fcndet wurde, sein 28-j\u00e4hriges Bestehen.<\/strong><\/h4>\n<p>Die Geschichte dieses Ortes begann vor mehr als 30 Jahren, als das erste in Polen und das zweite in Europe Diagnose-, Behandlungs- und Rehabilitationszentrum f\u00fcr Geh\u00f6rlose und Schwerh\u00f6rige <strong>\u201eCochlear Center\u201c <\/strong>entstand. Aufbauend auf den wissenschaftlichen, klinischen und organisatorischen Errungenschaften dieses Zentrums entwickelte Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski im Jahre 1996 das Programm und initiierte die Gr\u00fcndung des <strong>Instituts f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs<\/strong>. Nach vielen Jahren seiner Bem\u00fchungen und seiner bisherigen Arbeit wurden 2003 der erste Teil und 2012 der zweite Teil des <strong>Welt-Geh\u00f6rzentrums<\/strong> in Betrieb genommen. Beide Initiativen wurden von der Stiftung f\u00fcr die Entwicklung der Medizin \u201eCz\u0142owiek-Cz\u0142owiekowi\u201c (\u201eMenschen f\u00fcr Menschen\u201c) und dem Team des Instituts f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>&#8211; <em>Ich erinnere mich hervorragend an den 9. Januar 1996. Es war ein Dienstag, genau wie heute. Auf meinem Schreibtisch habe ich die Gr\u00fcndungsurkunde des Instituts, unterzeichnet von Prof. Jacek \u017bochowski &#8211; Minister f\u00fcr Gesundheit, Prof.\u00a0Grzegorz Ko\u0142odka, Minister der Finanzen, und Prof. Aleksander \u0141uczak &#8211; Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Forschungsausschusses, gefunden. Es war ein \u00e4u\u00dferst wichtiges Dokument, denn es gab uns gr\u00fcnes Licht zum Handeln, Arbeiten und Entwickeln. Wir waren damals eine Gruppe von Freunden, die davon getr\u00e4umt haben, ein Zentrum zu schaffen, wo die H\u00f6rst\u00f6rungen auf h\u00f6chstem Niveau behandelt werden k\u00f6nnten. Es hat uns gelungen, diesen Traum zu verwirklichen. Hinter diesem Erfolg steckten jedoch enorme Hingabe, Selbstdisziplin und Entschlossenheit. <\/em>Damals <em>arbeiteten wir mehrere Stunden am Tag und unter verschiedenen Bedingungen, weil wir wussten, dass wir ein wichtiges Ziel zu erreichen haben<\/em>\u201c, erinnert sich <strong>Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski<\/strong>, Direktor und Gr\u00fcnder des Instituts f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs.<\/p>\n<p>&#8211; Die <em>Arbeit ist meine Leidenschaft, wie ich oft wiederhole. Ich habe immer nur ein Ziel gehabt: den Kranken zu helfen. Ich wusste, dass viele meiner Patienten keine Chance haben w\u00fcrden, sich zu erholen und in die gesunde Welt zur\u00fcckzukehren, wenn sie nicht die richtige Behandlung erhielten. Mit ihnen im Hinterkopf habe ich 1992 das Cochlea-Implantat-Programm entwickelt und umgesetzt und 1993 das erste polnische und zweite europ\u00e4ische Cochlea-Zentrum f\u00fcr die Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Geh\u00f6rlosen und Schwerh\u00f6rigen gegr\u00fcndet, auf dessen Grundlage das IFPS entstanden ist<\/em>\u201c, erinnert sich Prof. H. Skar\u017cy\u0144ski.<\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs wurde von Grund auf nach den Ideen, dem Programm und den Annahmen einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern, \u00c4rzten, Ingenieuren und Fachleuten aus verschiedenen Bereichen gegr\u00fcndet, die unter der Leitung von Prof.\u00a0Henryk Skar\u017cy\u0144ski arbeiteten, der andere mit seiner Begeisterung und seinem Glauben an den Erfolg des Projekts ansteckte. Es war eine enorme Herausforderung.<\/p>\n<p>Das erste Jahr der Arbeit des Teams von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski erwies sich keineswegs als einfach. &#8211; <em>Wir hatten in einem Warschauer Krankenhaus ein kleines Zimmer und eine bebaute Nische im Flur zur Verf\u00fcgung, in der die Rehabilitation stattfand. Die Bedingungen waren so schwierig, dass ich innerhalb von einem Monat beschlossen habe, einen Ort zu schaffen, wo wir die Patienten in anst\u00e4ndigeren Bedingungen behandeln k\u00f6nnten<\/em>\u201c, erinnert sich Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski. Dann begaben wir uns auf die Suche nach Geldmitteln zur Verwirklichung des Ziels und nach Menschen, die diese Initiative ebenfalls unterst\u00fctzen m\u00f6chten. Wir haben mehrere Institutionen und \u00c4mter besucht.<\/p>\n<p>Dank der Unterst\u00fctzung von Jacek Kuro\u0144, dem damaligen Minister f\u00fcr Arbeit und Sozialpolitik, kam es zu einem Treffen von Herrn Prof.\u00a0Henryk Skar\u017cy\u0144ski mit dem Pr\u00e4sidenten des Staatlichen Fonds f\u00fcr die Rehabilitation von Behinderten. Es war der Professor, der im Namen der Bekannten aus dem medizinischen Kreis sowie aus anderen Disziplinen der Stiftung f\u00fcr die Entwicklung der Medizin \u201eCz\u0142owiek-Cz\u0142owiekowi\u201c vorgeschlagen hat, den Sitz des Fachzentrums neu zu errichten.<\/p>\n<p>Dank der Bem\u00fchungen der Stiftung war es m\u00f6glich, ein Grundst\u00fcck in Kajetany bei Warschau zu erwerben und den ersten Teil des Zentrums zu errichten. Nach der Gr\u00fcndung des Instituts f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs auf Initiative von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski wurde das Zentrum kostenlos dem Institut zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Bevor dieser Plan jedoch realisiert werden konnte, war es dank der Zusammenarbeit mit dem Behindertenfonds m\u00f6glich, fast das gesamte Stockwerk des Wohngeb\u00e4udes in der ul. Gr\u00f3jecka, in dem sich unter anderem die B\u00fcros des Fonds befanden, einzurichten. &#8211; <em>Innerhalb von drei Monaten richteten wir die R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr den Bedarf des Zentrums so ein, dass am ersten Jahrestag der ersten Cochlea-Implantat-Operation in Polen, am 14. Juli 1993, das Zentrum f\u00fcr die Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Geh\u00f6rlosen und Schwerh\u00f6rigen \u201eCochlear Center\u201c<\/em> <em>seinen Betrieb aufnehmen konnte\u201c<\/em>, erinnert sich Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Vorbereitungen f\u00fcr den Bau wurde in einem leerstehenden Krankenhaus in der N\u00e4he des Stahlwerkes Warschau [Huta Warszawa] Raum f\u00fcr das Institut umgestaltet. 1997 begann die Stiftung f\u00fcr die Entwicklung der Medizin \u201eMenschen f\u00fcr Menschen\u201c mit dem Bau eines neuen Geb\u00e4udes f\u00fcr das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs in Kajetany bei Warschau. Der Gr\u00fcndungsakt wurde von Prof.\u00a0Jozef Zwis\u0142ocki, Enkel von Ignacy Mo\u015bcicki, dem ehemaligen Pr\u00e4sidenten der Republik Polen, als Ehrenvorsitzender des Internationalen Wissenschaftlichen Komitees; J\u00f3zef Oleksy, dem Premierminister der Republik Polen; Karol \u015awi\u0105tkowski, dem Pr\u00e4sidenten des polnischen Staatlichen Behindertenfonds PFRON; und Prof.\u00a0Henryk Skar\u017cy\u0144ski, dem Direktor des Instituts unterzeichnet.<\/p>\n<p>&#8211; <em>Das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs musste gegr\u00fcndet werden, weil Tausende von Patienten mit H\u00f6rst\u00f6rungen auf eine Behandlung warteten. Die Einrichtung eines hochmodernen Klinik- und Forschungszentrums war f\u00fcr viele Menschen eine gro\u00dfe und manchmal die einzige Chance, die Gesundheit wieder zu erlangen, in die Welt der Kl\u00e4nge, der k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckzukehren und ein erf\u00fclltes Leben zu f\u00fchren. Wir haben ihre Tr\u00e4ume von Gesundheit wahr werden lassen<\/em>\u201c, schlie\u00dft Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski.<\/p>\n<p>Seit 2003 wurden in Kajetany rund 20.000 chirurgische Behandlungen durchgef\u00fchrt &#8211; die meisten weltweit. Das Zentrum entwickelt sich st\u00e4ndig weiter, und in jedem Jahr werden weitere Meilensteine in diesem Bereich der Medizin erreicht. Hier wurden viele weltweiten Pionier-Operationen durchgef\u00fchrt, einzigartige Schulungsformen gestartet, neue wissenschaftliche Herausforderungen bew\u00e4ltigt und viele bahnbrechende Entdeckungen gemacht. &#8211; <em>Mich freut am meisten, dass die polnischen Patienten als erste oder eine der ersten in der Welt Zugang zu den neuesten Technologien haben\u201c<\/em>, unterstreicht Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>28 Jahre des Instituts f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs<\/strong><\/p>\n<p><strong>rund 4 500 000<\/strong>\u00a0 Konsultationen und Behandlungen<\/p>\n<p><strong>mehr als 558 000<\/strong> chirurgische Eingriffe<\/p>\n<p><strong>\u00fcber 23 000<\/strong> wissenschaftliche Beitr\u00e4ge<\/p>\n<p><strong>\u00fcber 12 500<\/strong> eingesetzte H\u00f6rimplantate<\/p>\n<p><strong>mehr<\/strong> als <strong>1.450 <\/strong>Auszeichnungen und Ehrungen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Januar feierte das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs (IFPS), das am 9. Januar 1996 offiziell gegr\u00fcndet wurde, sein 28-j\u00e4hriges Bestehen. Die Geschichte dieses Ortes begann vor mehr als 30 Jahren, als das erste in Polen und das ..<\/p>\n<div class=\"reading\"><a href=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=23963&#038;lang=de\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":23947,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[441],"tags":[],"class_list":["post-23963","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-strona-de"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/WHC-z-lotu-ptaka_150dpi.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23963"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23963\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23964,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23963\/revisions\/23964"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}