{"id":23905,"date":"2023-11-27T12:02:40","date_gmt":"2023-11-27T12:02:40","guid":{"rendered":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=23905"},"modified":"2023-12-15T13:03:42","modified_gmt":"2023-12-15T13:03:42","slug":"der-5-kongress-gesundheit-der-polen-liegt-hinter-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=23905&lang=de","title":{"rendered":"Der 5. Kongress \u201eGesundheit der Polen\u201c liegt hinter uns"},"content":{"rendered":"<h4><strong>W\u00e4hrend des zweit\u00e4gigen Kongresses \u00fcber die Gesundheit der Polen, der am 13. und 14. November 2023 im Weltzentrum f\u00fcr Geh\u00f6r in Kajetany stattfand, sprachen mehr als 200 Teilnehmer der Debatten, Podiumsdiskussionen und Vortr\u00e4gen \u00fcber den Zustand der Gesellschaften und der Gesundheit des einzelnen Menschen im Kontext des One-Health-Ansatzes. Es erging auch ein Aufruf an alle Organisationen und Entscheidungstr\u00e4ger im\u00a0 \u00f6ffentlichen Gesundheitswesen sowie an die politische Entscheidungstr\u00e4ger, Ma\u00dfnahmen zur Minderung des Klimawandels und zum Schutz der biologischen Vielfalt zu ergreifen und ein integriertes, vereinheitlichendes Konzept zum Wohl unseres Planeten, der Gesundheit von Menschen, Tieren und \u00d6kosystemen zu verfolgen.<\/strong><\/h4>\n<p>Der Kongress \u201eGesundheit der Polen\u201c ist bereits zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe im Kalender der wichtigen Veranstaltungen und Treffen von Menschen geworden, denen der Schutz von Gesundheit und Leben wichtig ist. In diesem Jahr waren an dieser Veranstaltung fast 500 Personen mitgewirkt \u2013 Vertreter der Medizin und Wissenschaft, Hochschulen, Kommunalverwaltungen, Podiumsteilnehmer, Dozenten und Debattenteilnehmer. \u2013\u00a0<em>In den vergangenen f\u00fcnf Jahren wurde der Kongress stets vom Ausschuss f\u00fcr klinische Wissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften und dem Hauptrat der Forschungsinstitute organisiert. Das Team des Weltzentrums f\u00fcr Geh\u00f6r beteiligt sich an der Veranstaltung bereits das dritte Mal. Weder die vorangegangenen Kongresse noch der diesj\u00e4hrige h\u00e4tten eine solche Kraft und eine solche Wirkung gehabt, wenn sie nicht von zahlreichen Experten aus Universit\u00e4ten, Instituten, Nichtregierungsorganisationen und Patientenorganisationen unterst\u00fctzt worden w\u00e4ren. <\/em>\u201e<em>All diesen Elemente machen den Kongress \u00fcber die Gesundheit der Polen zu einem gro\u00dfen und wichtigen Unterfangen<\/em>\u201c, sagte\u00a0<strong>Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski<\/strong>, der Vorsitzende des Programmrates des <em>Kongresses\u00a0<\/em>, w\u00e4hrend der Er\u00f6ffnungsfeier. &#8211;\u00a0<em>Es ist eine der gr\u00f6\u00dften, wenn nicht die gr\u00f6\u00dfte interdisziplin\u00e4re Veranstaltung \u2013 ein Treffen nicht nur von Menschen aus praktisch allen Bereichen der Medizin aus, sondern auch aus verschiedenen anderen Bereichen \u2013 aus der Welt der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Kultur und des Sports<\/em>.<em> All dies ist im Zusammenhang mit dem Konzept des einheitlichen Gesundheitsansatzes \u201eOne Healt\u201c von gro\u00dfer Bedeutung<\/em>\u201c, betonte er.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des 5. Kongresses \u201eDie Gesundheit der Polen\u201c konnten die G\u00e4ste an vielen interessanten Debatten, Diskussionen und Vortr\u00e4gen teilnehmen. Zu den diskutierten Themen geh\u00f6rten Fragen aus verschiedenen Bereichen wie dem Gesundheitssystem und der Medizin, der Pharmakologie und der Physiotherapie, aber auch dem Umweltschutz, der Pathologie und der Forstwirtschaft. Es war ein einzigartiges Treffen mit mehr als 200 herausragenden Fachleuten aus verschiedenen, manchmal weit voneinander entfernten Bereichen, die jedoch in diesen Tagen durch den Ansatz \u201eOne Health\u201c vereint waren.<\/p>\n<p><strong>Die Alterung der Polen<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ersten Plenardebatte, die von Frau\u00a0<strong>Urszula Jaworska<\/strong>, der Pr\u00e4sidentin der Urszula-Jaworska-Stiftung, geleitet wurde, wurden solche Themen wie die \u00dcberalterung der Gesellschaft und die damit verbundenen Probleme der Senioren er\u00f6rtert. Frau\u00a0<strong>Anna Koziel<\/strong>, Oberspezialistin f\u00fcr Gesundheit in der Globalen Praxis f\u00fcr Gesundheit, Ern\u00e4hrung und Bev\u00f6lkerung der Weltbank, stellte den Bericht der Weltbank \u00fcber die langfristige Pflege vor. Es ist ein Dokument, das bei der Planung und Umsetzung k\u00fcnftiger systemischer Ver\u00e4nderungen helfen soll. Es wurden viele interessante Daten genannt. 70 Prozent aller Pflegebed\u00fcrftigen sind \u00e4ltere Menschen, und die Lebenserwartung in Polen liegt f\u00fcr Frauen bei fast 80 Jahren, f\u00fcr M\u00e4nner bei 72 Jahren. Im Bericht war auch festgestellt, wo die Menschen am h\u00e4ufigsten sterben. Es handelt sich um zwei Orte: der erste ist das Krankenhaus und der zweite ist das Heim (fast 45 % der Menschen sterben zu Hause). Den Prognosen zufolge wird sich die Zahl der Polen im Alter von 80 Jahren und dar\u00fcber bis 2040 verdoppeln und 1,5 Millionen Menschen betragen.<\/p>\n<p><strong>Dr. Marek Balicki<\/strong>\u00a0vom Rat f\u00fcr Gesundheitsschutz beim Pr\u00e4sidenten der Republik Polen verwies auf die Daten des Berichts im Zusammenhang mit dem vom polnischen Pr\u00e4sidenten initiierten Projekt 75+. Frau\u00a0<strong>Barbara Imio\u0142czyk<\/strong>, Direktorin des Zentrums f\u00fcr soziale Projekte im B\u00fcro des Ombudsmannes und Ko-Vorsitzende des Expertenausschusses des Ombudsmannes f\u00fcr \u00e4ltere Menschen, sprach \u00fcber die Rechte \u00e4lterer Menschen im Kontext der Menschenrechte. Auf die Daten des Berichts berief sich auch Herr <strong>Prof.\u00a0Tomasz Targowski<\/strong>, nationaler Berater f\u00fcr Geriatrie, im Zusammenhang mit den Problemen der polnischen Geriatrie.\u00a0Herr<strong> Tomasz\u00a0Zieli\u0144ski<\/strong>, Arzt, stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung aus Zielona <em>G\u00f3ra [polnische F\u00f6deration der Arbeitgeberverb\u00e4nde des Gesundheitswesens],<\/em> sprach \u00fcber den Einsatz moderner Technologien in Einrichtungen der medizinischen Grundversorgung und die Pr\u00e4senz polnischer Senioren in diesen Einrichtungen. Die Teilnehmer er\u00f6rterten auch die Idee des Ministeriums f\u00fcr Familie und Sozialpolitik, die vor kurzem in Kraft getreten ist. Es handelt sich hier um die Nachbarschaftsdienste, die am 1. November dieses Jahres durch eine \u00c4nderung des Sozialhilfegesetzes als neue Form der Pflegeleistungen eingef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p><strong>Bildungsqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Nach Kajetany kamen auch Rektoren medizinischer Universit\u00e4ten aus ganz Polen, um im Forum \u00fcber die Qualit\u00e4t der Ausbildung angesichts neu gegr\u00fcndeter medizinischer Fakult\u00e4ten zu besprechen, denn das Thema ist sehr wichtig, da die Sicherheit von Patienten und medizinischen Fachkr\u00e4ften in Zukunft von dem Niveau der Ausbildung abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p>An der vierten Plenardebatte nahm Herr\u00a0<strong>Prof.\u00a0Ryszard Gellert<\/strong>, Direktor des Medizinischen Zentrums f\u00fcr postgraduale Ausbildung, Herr\u00a0<strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Tomasz Grodzicki<\/strong>, Prorektor f\u00fcr das Collegium Medicum der Jagiellonen-Universit\u00e4t, Herr\u00a0<strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Adrian Chabowski<\/strong>, Prorektor f\u00fcr Bildung an der Medizinischen Universit\u00e4t Bialystok,\u00a0Herr <strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Zbigniew Gaciong<\/strong>, Rektor der Warschauer Medizinischen Universit\u00e4t,\u00a0Herr <strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Stanis\u0142aw G\u0142uszek<\/strong>, Rektor der Jan-Kochanowski-Universit\u00e4t in Kielce, Herr <strong>Prof.\u00a0Bogus\u0142aw Machali\u0144ski<\/strong>, Rektor der Pommerschen Medizinischen Universit\u00e4t in Szczecin,\u00a0Frau <strong>Prof.\u00a0Edyta Szurowska<\/strong>, Prorektorin f\u00fcr klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universit\u00e4t Danzig und\u00a0Herr <strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Wojciech Za\u0142uska<\/strong>, Rektor der Medizinischen Universit\u00e4t Lublin teil.<\/p>\n<p>&#8211; <em>Um die erforderliche Bildungsqualit\u00e4t aufrechtzuerhalten, m\u00fcssen wir \u2013 mit administrativen und mit organisatorischen Mitteln \u2013 verlangen, dass diese Qualit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcft wird, und zwar so schnell wie m\u00f6glich, denn die Milch ist bereits versch\u00fcttet worden<\/em>.<em> Es wurden neue Universit\u00e4ten gegr\u00fcndet, junge Menschen haben bezahlt, um ihren Weg in das Bildungssystem zu finden<\/em>, sagte\u00a0Herr <strong>Prof.\u00a0Ryszard Gellert<\/strong>, Ko-Moderator der Debatte. Ob die neuen medizinischen Fakult\u00e4ten in der Lage sein werden, eine solche Qualit\u00e4t der Ausbildung zu erreichen, die bisher die medizinischen Universit\u00e4ten gew\u00e4hrleistet haben, ist von den Verantwortlichen f\u00fcr die Ausbildung in diesen Einrichtungen abh\u00e4ngig. Die Diskussionsteilnehmer beantworteten unter anderem die etwas provokante Frage, was sie mit den neu er\u00f6ffneten medizinischen Fakult\u00e4ten, die nicht akkreditiert sind, machen w\u00fcrden, wenn sie gleichzeitig Gesundheitsminister und zugleich Minister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft w\u00e4ren. Die Antworten der Rektoren waren ebenso interessant wie die Frage selbst. Wir laden Sie herzlich ein, sich die Online-\u00dcbertragung anzusehen.<\/p>\n<p>In einer weiteren interessanten Plenardebatte (V) sprachen Direktoren von medizinischen Instituten \u00fcber die Rolle der Institute in der postgradualen Ausbildung von medizinischen Fachkr\u00e4ften. Wie in der Diskussion betont wurde, bieten viele Institute bereits eine pr\u00e4graduale Ausbildung zugunsten von Universit\u00e4ten an, die die medizinischen Fachkr\u00e4fte ausbilden: \u00c4rzte, Krankenschwester, Apotheker. Die Institute haben aber noch mehr didaktisches Potenzial, denn im Falle des medizinischen Personals dauert die berufliche Fortbildung tats\u00e4chlich ein ganzes Leben lang an. Nach dem Studium absolvieren die jungen Studenten eine postgraduale Ausbildung, um sich eine Spezialisierung anzueignen. Es wurde betont, dass die Institute das Recht haben, sie zu unterrichten, sie sind nicht dazu verpflichtet, aber sie wollen es tun. Warum ist die postgraduale Ausbildung von Assistenz\u00e4rzten und \u00c4rzten, die in Instituten arbeiten, so wenig bekannt? Die Antwort auf diese Frage wurde gesucht von:\u00a0<strong>Herrn Prof.\u00a0Ryszard Gellert<\/strong>, Direktor des Medizinischen Zentrums f\u00fcr postgraduale Ausbildung,\u00a0Herrn <strong>Generalleutnant Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Grzegorz Gielerak<\/strong>, Direktor des Milit\u00e4rmedizinischen Instituts &#8211; Nationales Forschungsinstitut,\u00a0Herrn <strong>Dr. Tomasz Maciejewski<\/strong>, Direktor des Instituts f\u00fcr Mutter und Kind, Herrn\u00a0<strong>Dr. Marek Migda\u0142<\/strong>, Direktor des Zentrums f\u00fcr Kindergesundheit \u201ePomnik \u2013 Centrum Zdrowia Dziecka\u201c,\u00a0Herr <strong>Prof.\u00a0Henryk Skar\u017cy\u0144ski<\/strong>, Direktor des Instituts f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs, Herr\u00a0<strong>Prof.\u00a0\u0141ukasz Szumowski<\/strong>, Direktor des Kardinal-Stefan-Wyszy\u0144ski-Institutes f\u00fcr Kardiologie \u2013 Nationales Forschungsinstitut und Herrn\u00a0<strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Waldemar Wierzba<\/strong>, Direktor des Nationalen Medizinischen Instituts des Ministeriums f\u00fcr innere Angelegenheiten und Verwaltung. &#8211;\u00a0<em>Das Institut ist eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung und gleichzeitig ein Krankenhaus. Ein Krankenhaus auf einem der h\u00f6chsten Niveaus<\/em>\u201c, bemerkte\u00a0Herr <strong>Prof.\u00a0\u0141ukasz Szumowski<\/strong>. &#8211;\u00a0<em>Die Bildungseinrichtungen haben ihre eigenen Krankenh\u00e4user, aber jedes der Institute k\u00f6nnte ein solches Lehrkrankenhaus f\u00fcr sie werden<\/em>.<em> Als Kardiologen sind wir in der Lage, eine spezielle Ausbildung, eine postgraduale und pr\u00e4graduale Ausbildung anzubieten. Wir sind ein Lehrkrankenhaus, wir k\u00f6nnen F\u00e4higkeiten vermitteln. Wir haben noch ein weiteres wichtiges Merkmal, das immer mehr betont wird und immer gr\u00f6\u00dferen Wert hat: Wir betreiben klinische und Implementierungsforschung. Die F\u00e4higkeit, klinische Studien nicht nur durchzuf\u00fchren, sondern sie auch zu verstehen, ist f\u00fcr einen Arzt entscheidend. Die Empfehlungen beruhen n\u00e4mlich auf Ver\u00f6ffentlichungen, und Ver\u00f6ffentlichungen sind klinische Studien<\/em>, erkl\u00e4rte Herr <strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Szumowski<\/strong>.<\/p>\n<p>Es wurde auch gesagt, dass die Rolle der Institute untersch\u00e4tzt und ihr Potenzial nicht ausgesch\u00f6pft werden.\u00a0&#8211;<em>Wir sind f\u00fcr das System unsichtbar<\/em>\u00a0\u2013 bemerkte Herr <strong>Generalleutnant<\/strong>\u00a0<strong>Prof.\u00a0Grzegorz Gielerak<\/strong>. Identifiziert das System angemessen Personen, die das Potenzial f\u00fcr eine Ausbildung auf h\u00f6chstem Niveau haben? Warum werden die M\u00f6glichkeiten der Institute nicht genutzt? In der Debatte wurden unter anderem Antworten auf solche Fragen gesucht.<\/p>\n<p><strong>One-Health-Ansatz und Bildung<\/strong><\/p>\n<p>Seit 30 Jahren, also seit den 1990er Jahren wird immer wieder davon gesprochen, dass sich die k\u00f6rperliche Verfassung der Polen verschlechtert. Es hat sogar ein lexikalischer Wandel stattgefunden, man spricht n\u00e4mlich nicht mehr davon, die Gesellschaft fitter zu machen, sondern nur noch, sie aktiver zu machen. &#8211;\u00a0<em>Gegenw\u00e4rtig mangelt es 94 Prozent der Kinder und Jugendlichen an grundlegenden motorischen F\u00e4higkeiten, und die Gesundheit der jungen Polen ist immer schlechter<\/em>, betonte\u00a0Herr <strong>Prof.\u00a0Bartosz Molik<\/strong>, Rektor der J\u00f3zef-Pi\u0142sudski-Sportakademie Warschau, Teilnehmer der 2. Plenardebatte. Die Auswirkungen der Bildung auf die Lebensqualit\u00e4t der Polen und die nachhaltige Entwicklung wurden bei einem Treffen in Kajetany von den Rektoren der nichtmedizinischen Hochschuleinrichtungen er\u00f6rtert: Herrn\u00a0<strong>Dr. hab. Piotr Wachowiak<\/strong>, Prof.\u00a0und Rektor der Warschauer Wirtschaftshochschule,\u00a0Herrn <strong>Prof.\u00a0Roman Cie\u015blak<\/strong>, Rektor der Universit\u00e4t f\u00fcr Sozial- und Geisteswissenschaften SWPS, Frau \u00a0<strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Ewa Krogulec<\/strong>, Vizerektorin f\u00fcr Entwicklung an der Universit\u00e4t Warschau,\u00a0Herrn <strong>Prof<\/strong>.<strong>\u00a0Maciej Rogalski<\/strong>, Rektor der \u0141azarski Universit\u00e4t in Warschau,\u00a0<strong>Herrn dr\u00a0hab. in\u017c.<\/strong>\u00a0Tomasz Trawi\u0144ski, Prof.\u00a0der Schlesischen Technischen Universit\u00e4t, Vizerektor f\u00fcr Infrastruktur und F\u00f6rderung der Schlesischen Technischen Universit\u00e4t, und Herrn\u00a0<strong>Prof<\/strong>.\u00a0<strong>Michal Jerzy Zasada<\/strong>, Rektor der\u00a0 Landwirtschaftlichen Universit\u00e4t Warschau.<\/p>\n<p><strong>K\u00fcnstliche Intelligenz<\/strong><\/p>\n<p>Die Teilnehmer der 6. Plenardebatte mit dem Titel \u201eMedizin und k\u00fcnstliche Intelligenz &#8211; gegenseitige Beeinflussung der Entwicklung\u201c diskutierten \u00fcber das Potenzial des Einsatzes von KI in verschiedenen Bereichen der Medizin. Sie \u00fcberlegten, welche Vorteile die k\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr die Medizin und die Medizin f\u00fcr die k\u00fcnstliche Intelligenz haben kann. An der Diskussion nahmen teil:Herr<strong> Prof. Ing.\u00a0Andrzej Czy\u017cewski<\/strong>, Leiter des Lehrstuhls f\u00fcr Multimediasysteme an der Technischen Universit\u00e4t Danzig, Herr\u00a0<strong>Tomasz Jaworski<\/strong>\u00a0von der Kozminski Universit\u00e4t in Warschau,\u00a0Herr <strong>Mateusz Korycinski<\/strong>vom Nationalen Forschungsinstitut NASK,\u00a0Herr <strong>Prof.\u00a0Krzysztof Narkiewicz<\/strong>, Leiter der Abteilung f\u00fcr Bluthochdruck und Diabetologie an der Medizinischen Universit\u00e4t Danzig,\u00a0Herr <strong>Prof. Ing<\/strong>.<strong>\u00a0Ryszard Tadeusiewicz<\/strong>\u00a0von der Fakult\u00e4t f\u00fcr Elektrotechnik, Automatik, Informatik und Biomedizinische Technik an der Akademie f\u00fcr Bergbau und H\u00fcttenwesen Stanis\u0142aw Staszic zu Krakau sowie Herr <strong>Tomasz Wolak<\/strong>, Prof.\u00a0Des Instituts f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs, Leiter des Zentrums f\u00fcr wissenschaftliche medizinische Bildgebung im Weltzentrum f\u00fcr Geh\u00f6r.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer diskutierten dar\u00fcber, wie die k\u00fcnstliche Intelligenz den Neurochirurgen helfen kann, \u00fcber das Projekt \u201eAdmedvoice\u201c, ein lernf\u00e4higes System zur intelligenten Verarbeitung der Sprache von \u00c4rzten sowie zur Strukturierung von Untersuchungsergebnissen und Unterst\u00fctzung des therapeutischen Prozesses. Es wurde \u00fcberlegt, welche der von der KI verwendeten Methoden in der Medizin besonders n\u00fctzlich sein k\u00f6nnten und ob k\u00fcnstliche Intelligenz in Zukunft Radiologen ersetzen wird. &#8211; <em>Die Medizin muss sich f\u00fcr neue Technologien \u00f6ffnen. Ich freue mich sehr, dass sie im Rahmen des 5. Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c besprochen werden. Sie bieten n\u00e4mlich uns, \u00c4rzten, enorme M\u00f6glichkeiten. Wir k\u00f6nnten uns in unserer Arbeit erf\u00fcllter f\u00fchlen und unsere Patienten besser behandeln<\/em>\u00a0&#8211; so Prof. Krzysztof Narkiewicz. Er wies darauf hin, dass k\u00fcnstliche Intelligenz auch ein Mittel zur F\u00f6rderung des Humanismus sein kann, da durch ihren Einsatz die f\u00fcr die Analyse erforderliche Zeit eingespart werden kann und mehr Zeit f\u00fcr zwischenmenschliche Beziehungen bleibt.<\/p>\n<p><strong>Ein umfassender Blick auf die Gesundheit<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des 5. Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c nahmen auch Journalisten und Vertreter der lokalen Beh\u00f6rden an den Diskussionen teil. Viele \u00e4u\u00dferst interessante Gespr\u00e4che fanden auch im Rahmen der zahlreichen Diskussionsrunden statt. Hervorragende Dozenten vermittelten ihr Wissen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen. Alles, damit die Polen von der evidenzbasierten Medizin lernen k\u00f6nnen. Die Organisatoren haben sich M\u00fche gegeben und ein m\u00f6glichst breites Publikum mit einer glaubw\u00fcrdigen, attraktiven und interessanten Botschaft zur Gesundheitsvorsorge erreicht, um die Polen f\u00fcr Gesundheitsfragen zu sensibilisieren, auch f\u00fcr die Gesundheit der Umwelt, in der sie leben.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Der Kongress \u201eGesundheit der Polen\u201c hat eine Geschichte voller inspirierender Momente. Er wird seit 2019 veranstaltet. Im Mittelpunkt der Debatten standen damals die Errungenschaften der polnischen Wissenschaft und Medizin, wobei die Unterschiede in der Wahrnehmung des Gesundheitswesens in Polen deutlich wurden. Im Jahr 2020, nach den ersten Erfahrungen mit der COVID-19-Pandemie, sprachen wir \u00fcber den \u00e4u\u00dferst schwierigen Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus, die Arbeit der medizinischen Fachkr\u00e4fte, die Dilemmata, die \u00c4ngste und die heldenhaften Haltungen. Im Jahr 2021 betonten wir, dass die Gesundheit eines jeden Menschen eine Investition und ein enormes Kapital sind. Wir fragten nach der Mitwirkung, Solidarit\u00e4t und Verantwortung f\u00fcr die Gesundheit. Im Jahr 2022 kam die Zeit f\u00fcr die medizinischen Innovationen, die Vorstellung ihres Potenzials und der Vorteile ihrer Verwendung. Wir haben auch die Rolle der lokalen Beh\u00f6rden, systemische, soziale und mediale Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Gesundheitsversorgung und deren F\u00f6rderung analysiert. In diesem Jahr war ein \u00e4u\u00dferst wichtiges Thema der Schwerpunkt des Kongresses \u201eGesundheit von Polen\u201c &#8211; \u201eOne Health Ansatz\u201c &#8211; ein Schl\u00fcssel zum Verstehen der Wechselbeziehung zwischen menschlicher Gesundheit und der Qualit\u00e4t unserer Umwelt dar. Wir haben den Appell des 5. Kongresses \u201eGesundheit von Polen\u201c an alle Organisationen des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens sowie an Entscheidungstr\u00e4ger und Politiker formuliert, damit sie Ma\u00dfnahmen ergreifen, um die immer weiter eskalierende Klima- und Biodiversit\u00e4tskrise auf unserem Planeten aufzuhalten (beigef\u00fcgt, mit der Bitte um Verbreitung). W\u00e4hrend des Kongresses wurde auch die n\u00e4chste Ausgabe des Wettbewerbs \u201ePerspektiven der Medizin\u201c offiziell angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend des zweit\u00e4gigen Kongresses \u00fcber die Gesundheit der Polen, der am 13. und 14. 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