{"id":23220,"date":"2022-10-21T12:04:48","date_gmt":"2022-10-21T12:04:48","guid":{"rendered":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=23220"},"modified":"2022-12-19T12:24:48","modified_gmt":"2022-12-19T12:24:48","slug":"23220","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=23220&lang=de","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<h4><strong>Es war das gr\u00f6\u00dfte diesj\u00e4hrige interdisziplin\u00e4re Treffen, das sich mit den wichtigsten Problemen des Gesundheitsschutzes und den Errungenschaften der Medizin befasste. So charakterisierte Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski die vierte Ausgabe des Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c, der am 17. und 18. Oktober 2022 unter dem Motto \u201eGesundheitsprophylaxe und innovative L\u00f6sungen im Gesundheitswesen\u201c stattfand. Innerhalb von zwei Tagen wurden 7 Debatten, 56 Diskussionspanels und 50 Vortr\u00e4ge im Weltzentrum f\u00fcr Geh\u00f6r in Kajetany abgehalten. Am Kongress nahmen mehrere hundert herausragende Experten aus den Bereichen Medizin und Gesundheitsschutz, Vertreter des Parlaments, der Zentral- und Kommunalbeh\u00f6rden, der Wissenschaft (Universit\u00e4ten, medizinische und nicht-medizinische Hochschulen), Vertreter von Patientenorganisationen und Medien sowie viele ihre Partner und eine sehr zahlreiche Gruppe von Personen teil, die gemeinn\u00fctzig an der Organisation und Verbreitung von Informationen \u00fcber den Kongress beteiligt sind. Die Tagungen wurden auf 6 Kan\u00e4len im Internet \u00fcbertragen und konnten online verfolgt werden (https:\/\/kongres-zdrowiepolakow.pl\/). <\/strong><\/h4>\n<p>Zu den diesj\u00e4hrigen Mitveranstaltern des Kongresses geh\u00f6rten: Hauptrat der Forschungsinstitute, Komitee f\u00fcr Klinische Wissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Weltzentrum f\u00fcr Geh\u00f6r, Institut f\u00fcr Sinnesorgane, Sozialversicherungsanstalt und Stiftung \u201eErstens: Gesundheit\u201c. Die Panels wurden von zahlreichen Expertenteams, wissenschaftlichen Gesellschaften, Nichtregierungsorganisationen und Patientenorganisationen vorbereitet.<\/p>\n<p>Die herausragenden G\u00e4ste wurden vom Ideengeber und Veranstalter des Kongresses, Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski begr\u00fc\u00dft. &#8211; Dieses einzigartige interdisziplin\u00e4re Treffen dient der Erarbeitung unserer weiteren Richtlinien \u2013 sagte er zu Beginn. &#8211; Bei der Analyse verschiedener Gesetze und Stellungnahmen von Zentralbeh\u00f6rden kann ich mit Zufriedenheit sagen, dass viele der fr\u00fcheren Hinweise und Schlussfolgerungen, die von Spezialisten mit Unterst\u00fctzung von Patientenorganisationen und wissenschaftlichen Gesellschaften erarbeitet wurden, in diversen Verordnungen, Anordnungen und geltenden Richtlinien ber\u00fccksichtigt wurden. Die Arbeit der vielen Experten war somit nicht vergeblich und wurde wahrgenommen. An der Er\u00f6ffnung des 4. Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c nehmen zahlreiche Pers\u00f6nlichkeiten teil, weshalb ich \u00fcberzeugt bin, dass es diesmal auch der Fall ist.<\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung des 4. Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c begann mit dem Vorlesen des <strong>Briefes des Pr\u00e4sidenten der Republik Polen Andrzej Duda<\/strong> von <strong>Prof. Jaros\u0142aw Pinkas, Mitglied des Rates f\u00fcr Gesundheitsschutz.<\/strong> Im Brief wies der Pr\u00e4sident u.a. darauf hin, dass <em>die Gesundheit und die gesundheitliche Sicherheit ihre Priorit\u00e4t in der Hierarchie der von den Polen am meisten gesch\u00e4tzten Werte deutlich st\u00e4rkten. Das schafft die einzigartige Gelegenheit, weitreichende \u00c4nderungen in der Organisation und Finanzierung des Gesundheitssystems zu vereinbaren und umzusetzen, die Zusammenarbeit zwischen \u00f6ffentlichen und nicht-\u00f6ffentlichen Einrichtungen zu verbessern und gesundheitsf\u00f6rdernde Einstellung wirksamer zu f\u00f6rdern.<\/em><\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident Andrzej Duda bedankte sich bei den Veranstaltern, indem er schrieb: <em>Besonders aktuell erscheint das diesj\u00e4hrige Motto: \u201eGesundheitliche Prophylaxe und innovative L\u00f6sungen im Gesundheitsschutz\u201c. Ich freue mich, dass ich in diesem Kontext einige Initiativen des Pr\u00e4sidentenamtes erw\u00e4hnen darf. Als ich dem Sejm der Republik Polen die Gesetzesinitiative zum Medizinischen Fonds unterbreitete, ging ich davon aus, dass es solche Ziele gibt, deren Finanzierung trotz der sich \u00e4ndernden politischen und wirtschaftlichen Bedingungen m\u00f6glichst sicher sein sollte. Dank des Fonds erhielt der Gesundheitsminister zus\u00e4tzliche Milliarden Zloty f\u00fcr Aufwendungen im Zusammenhang unter anderem mit Gesundheitsprophylaxe, Behandlung von Krebs und seltenen Krankheiten sowie Digitalisierung, innovativen Technologien und moderner medizinischer Infrastruktur. Mit Freude verfolge ich auch die Entwicklung des Projektes \u201eGesundes Leben\u201c, das durch die Kanzlei des Pr\u00e4sidenten der Republik Polen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, dem Ministerium f\u00fcr Staatsverm\u00f6gen, dem Nationalen Gesundheitsfonds und der Versicherungsgesellschaft PZU S.A. vorbereitet wurde. Die Initiative soll die Polen zu Screeninguntersuchungen und regelm\u00e4\u00dfigen Kontrollen sowie Impfungen anspornen. In der Mobilen Gesundheitszone, die polnische St\u00e4dte besucht, k\u00f6nnen Sie sich Grunduntersuchungen unterziehen, medizinisch beraten und \u00fcber einen gesunden Lebensstil informieren lassen. Ich bin \u00fcberzeugt, dass das Vorhaben die gesundheitlichen Gewohnheiten unserer Mitb\u00fcrger \u00e4ndern und die Gesundheit und das Leben vieler Personen retten l\u00e4sst. <\/em><em>Meine Damen und Herren, ich vertraue darauf, dass sowohl bei diesem Forum als auch im Kreis der anerkannten Autorit\u00e4ten, die im Gesundheitsrat des Pr\u00e4sidenten sitzen, genaue Diagnosen von Problemen des polnischen Gesundheitssystems und detaillierte Pl\u00e4ne von Ma\u00dfnahmen zu deren L\u00f6sung entstehen. Meinerseits erkl\u00e4re ich den Willen, alle L\u00f6sungen zu unterst\u00fctzen, die sich realistisch, dauerhaft und positiv auf die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u00e4t der Polen auswirken. <\/em><\/p>\n<p>Wie im Vorjahr beteiligte sich <strong>Prof. Tomasz Grodzki, Marschall des Senats der Republik Polen<\/strong> an der Er\u00f6ffnung des Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c; er verband sich mit dem multimedialen Studio in Kajetany in einer Pause in der Tagung der Polnischen Gesellschaft f\u00fcr Verfassungsrecht, die im Senat der Republik Polen anl\u00e4sslich des 25 Jubil\u00e4ums der Verabschiedung der Verfassung der Republik Pole stattfindet. &#8211; Ich m\u00f6chte darauf hinweisen, dass die Artikel der Verfassung das Motto des Kongresses gut beschreiben. Die Gesundheit der Polen bildet unser gr\u00f6\u00dftes Kapital und unsere Zukunft. Das Motto ist so einmalig wie die Konferenz. Es gibt keine andere derart multidisziplin\u00e4re Konferenz in Polen, auf der das gesamte Spektrum der Probleme des polnischen Gesundheitswesens diskutiert wird \u2013 von der Organisation \u00fcber die Finanzierung bis hin zu so dr\u00e4ngenden Problemen wie Kinderpsychiatrie und niedrige Geburtszahlen, die nach der Einf\u00fchrung des 500Plus-Programms zunehmen sollten, und es ist \u2013 wie sich leider herausstellt \u2013 das Gegenteil der Fall.<\/p>\n<p>Ich gratuliere Herrn Professor Skar\u017cy\u0144ski und danke daf\u00fcr, dass er sich die M\u00fche gibt, so viele hervorragende Vortragende an einem Ort zu versammeln. Die Veranstaltung eines derart vortrefflichen Kongresses im Zeitalter der Pandemie und postpandemisch bildet eine riesige Herausforderung, der nur die besten Organisatoren gerecht werden k\u00f6nnen. Die Ehrenschirmherrschaft des Marschalls des Senats der Republik Polen \u00fcber dieses Ereignis ist zweifelsohne eine sehr zutreffende Entscheidung und ich freue mich, dass der polnische Senat zumindest auf diese bescheidene Art und Weise zum fraglosen Erfolg der Konferenz beitragen kann.<\/p>\n<p>Ich glaube fest daran, dass die Konferenz einen neuen Impuls zur Verbesserung des polnischen Gesundheitsschutzes gibt, damit er mehr den Erwartungen entspricht, auch wenn die Aufgabe \u00e4hnlich schwierig wie das Aufr\u00e4umen des Augiasstalles ist. Ich bin \u00fcberzeugt, dass wir dank der Kreativit\u00e4t, des Wissens und des Einfallsreichtums der Menschen, die sich mit dem Gesundheitswesen befassen, endlich mit unserem Gesundheitssystem zufrieden sein werden. Die Konferenz ist definitiv ein wichtiger Schritt in diese Richtung.<\/p>\n<p>An der Er\u00f6ffnungszeremonie nahm auch wieder der <strong>Ombudsmann f\u00fcr B\u00fcrgerrechte <\/strong>teil. W\u00e4hrend der Verbindung mit dem multimedialen Studio des Kongresses z\u00e4hlte Dr. habil. Marcin Wi\u0105cek, Prof. der Universit\u00e4t Warschau seine Aktivit\u00e4ten zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Polen und betonte zugleich, dass der Kongress als einer der wichtigsten Orte f\u00fcr die Debatte \u00fcber das Funktionieren des Gesundheitswesens fest in den Kalender aufgenommen wurde. \u2013 Ich glaube, dass die Schlussfolgerungen aus den Diskussionen zur schnelleren L\u00f6sung der Probleme und Verbesserung der Gesundheit der polnischen B\u00fcrger beitragen \u2013 wie der Ombudsmann sagte.<\/p>\n<p><strong>Miko\u0142aj Pawlak<\/strong><strong>, Ombudsmann f\u00fcr Kinderrechte<\/strong>, erinnerte an den 1. Kongress \u201eGesundheit der Polen\u201c, der im Jahr 2019 im Wissenschaftszentrums Kopernik stattfand, und bedankte sich bei Vertretern s\u00e4mtlicher medizinischen Berufe f\u00fcr ihre Arbeit und Unterst\u00fctzung von Patienten in der schwierigen Zeit der Pandemie. W\u00e4hrend der Er\u00f6ffnung des Kongresses machte er auf Trends aufmerksam, die sich ung\u00fcnstig auf die psychische und k\u00f6rperliche Entwicklung von Kindern auswirken.\u00a0 Einen von ihnen bildet die Reduzierung der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t. &#8211; Vorher versuchten wir Kinder und Jugendliche von Computern wegzulocken und in den zwei letzten Jahren sagten wir: \u201eGeht nicht raus, bleibt an den Computern\u201c. Nun m\u00fcssen wir unsere Herangehensweise wieder \u00e4ndern \u2013 wie der Ombundsmann f\u00fcr Kinderrechte sagte. Er f\u00fcgte hinzu, dass sich die ung\u00fcnstigen Trends in den Ergebnissen der von ihm im vergangenen Jahr in Auftrag gegebenen Studie zur Lebensqualit\u00e4t polnischer Kinder widerspiegeln.<\/p>\n<p>&#8211; Vor zwei Jahrzehnten oder sogar vor 10 Jahren lebten die Kinder in einer anderen Welt \u2013 setzte Miko\u0142aj Pawlak fort und stellte die rhetorische Frage, ob unsere Kinder eine Beschleunigung im Alltag, darunter einen unbeschr\u00e4nkten Zugang zu stimulierenden Getr\u00e4nken brauchen. &#8211; Mit \u00e4hnlichen Problemen und Fragen werden auch Experten auf dem Kongress konfrontiert \u2013 sagte er. &#8211; F\u00fcr das Thema Prophylaxe und Gesundheitserziehung danke ich sehr herzlich Herrn Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski \u2013 wie der Minister Miko\u0142aj Pawlak seine Rede abschloss \u2013 mit der Hoffnung, dass die wertvollen Schlussfolgerungen des Treffens dazu beitragen, dass die Zukunft der j\u00fcngsten Generation nicht nur friedlich, sondern auch gesund sein wird.<\/p>\n<p>Mit dem multimedialen Studio des Kongresses verband sich auch <strong>Dr. Tomasz Lator<\/strong>, <strong>Vorsitzender des Gesundheitsausschusses<\/strong> <strong>im polnischen Sejm<\/strong>. Er wies darauf hin, wie wichtig das Vorzeigen der guten Richtung im Bereich der Prophylaxe und das \u00dcberzeugen der Gesellschaft zu prophylaktischen Ma\u00dfnahmen, aber auch ihre Finanzierung sind. &#8211;\u00a0Wenn wir uns auf Vorsorge und Gesundheitsf\u00f6rderung konzentrieren, k\u00f6nnen wir auch in anderen Bereichen, einschlie\u00dflich der Wirtschaft, bessere Ergebnisse erzielen \u2013 sagte er und betonte, dass die Sorge um die Gesundheit auch unter anderem mit der M\u00f6glichkeit verbunden ist, die Berufst\u00e4tigkeit l\u00e4nger auszu\u00fcben und krankheitsbedingte Fehlzeiten zu reduzieren, sowie dass Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung nicht so teuer wie die Behandlung sind. Dr. Tomasz Latos machte aber auch zugleich darauf aufmerksam, dass der Fortschritt in der Medizin schneller, besser sichtbar als in anderen Bereich ist. Er geht davon aus, dass die k\u00fcnstliche Intelligenz und Innovativit\u00e4t immer pr\u00e4senter in der Medizin sein werden.<\/p>\n<p><strong>Dr.\u00a0Beata Ma\u0142ecka-Libera<\/strong><strong>, stellvertretende Vorsitzende des Senatsausschusses f\u00fcr Gesundheit<\/strong> gratulierte Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski zu seiner konsequenten T\u00e4tigkeit f\u00fcr den Gesundheitsschutz und der Organisation des Kongresses, indem sie sagte:<\/p>\n<p>\u00dcber Prophylaxe und gesundheitsf\u00f6rdernde Erziehung sprechen wir seit vielen Jahren. Sprechen ist aber etwas anderes als T\u00e4tigwerden. In den drei letzten Jahren hat sich die Welt sehr ver\u00e4ndert und es gibt andere Priorit\u00e4ten im Gesundheitswesen. Wir stehen vor sehr vielen Herausforderungen, die Pandemie und der Krieg an unserer \u00f6stlichen Grenze haben aber die \u00f6ffentliche Gesundheit umgewertet. Die Pandemie bildet einen Unterricht, aus dem wir Schlussfolgerungen ziehen m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen aber auch ihre Folgen ber\u00fccksichtigen. Eine von ihnen bildet der gesundheitliche Schaden bei Personen, die an COVID-19 nicht krank waren, aber mit verschiedenen anderen gesundheitlichen Problemen zu ringen haben. Dieser gesundheitliche Schaden begleitet uns \u2013 wie die \u00c4rzte vorhersehen \u2013 in der Zukunft. Die Prophylaxe und Fr\u00fchdiagnostik f\u00fcllten in den letzten Jahren ihre Aufgaben nicht aus. Personen, die \u00e4rztliche Beratungen in Anspruch nahmen, wurden zu sp\u00e4t diagnostiziert, weshalb die Sterblichkeit in Polen in der letzten Zeit so stark zunahm. Die \u00c4nderung der Situation bildet eine riesige Herausforderung. Wir werden ihr nur gerecht, wenn wir uns umfassend um den Verlauf chronischer Krankheiten k\u00fcmmern und mit der Prophylaxe, Fr\u00fcherkennung und umfassenden Behandlung der Patienten beginnen (&#8230;). Dies erfordert eine \u00c4nderung des Ansatzes zur Vorbeugung und Gesundheitserziehung \u2013 sagte die Senatorin Beata Libera-Ma\u0142ecka. Sie betonte, dass sich der Gesundheitsschutz nicht nur auf die Wiederherstellungsmedizin konzentrieren sollte, sondern auch darauf, was getan werden kann, bevor die Krankheit eintritt.<\/p>\n<p>&#8211; Ich bin optimistisch, da wir viele Pr\u00e4ventionsprogramme haben. Ihre Umsetzung macht mir aber sorgen. Wir haben das 40 PLUS-Programm, das leider zu einigen Prozenten umgesetzt wird, wir haben das Programm des Medizinischen Fonds, bei dem der wichtige prophylaktische Teil nicht umgesetzt wird, wir haben schlie\u00dflich das Nationale Gesundheitsprogramm, das \u2013 schon allein wegen seines Namens \u2013 der wichtigste sein soll, was aber u.a. wegen der fehlenden Finanzierung nicht der Fall ist. Vergessen Sie das bitte nicht, denn alles beginnt mit der Prophylaxe.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass die erarbeiteten Richtlinien und Schlussfolgerungen des Kongresses in Gesetze und Vorschriften umgesetzt werden \u2013 wie die Senatorin Beata Ma\u0142ecka-Libera sagte. Sie f\u00fcgte hinzu, dass man bei der Diskussion \u00fcber die \u00f6ffentliche Gesundheit nicht nur an die k\u00f6rperliche, sondern auch an die psychische Gesundheit denken soll.<\/p>\n<p><strong>Piotr Bromber<\/strong>, <strong>stellvertretender Gesundheitsminister<\/strong>, erinnerte in seinem Fern-Vortrag an die Perspektive der Erh\u00f6hung der Aufwendungen f\u00fcr den Gesundheitsschutz auf 7\u00a0Prozent des BIP im Jahr 2027 (im kommenden Jahr sollen es 6% des BIP werden) und Investitionen in Gesundheitspersonal durch Gehaltserh\u00f6hungen und St\u00e4rkung der medizinischen Berufe durch Einf\u00fchrung neuer formalrechtlicher Regelungen. &#8211; Wir erh\u00f6hen die Anzahl der Studienstellen im Fach Medizin und der Hochschulen, die \u00c4rzte ausbilden sollen. Die Anzahl der Studenten, die die medizinische Bildung beginnen k\u00f6nnen, \u00fcberschritt in diesem Jahr zum ersten Mal 10 Tsd. \u2013 wie der stellvertretende Minister Piotr Bromber sagte. Er betonte auch, dass das den Polen in langfristiger Perspektive das Gef\u00fchl der gesundheitlichen Sicherheit gibt, und wies darauf hin, dass man bereits heute einen gro\u00dfen Wert im Gesundheitsschutz auf St\u00e4rkung der Patientenrechte und Erh\u00f6hung der Qualit\u00e4t von Leistungen legt. Der Patient ist berechtigt, die medizinische Einrichtung frei zu w\u00e4hlen, und die medizinischen Einrichtungen sind verpflichtet, Patientenmeinungen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Filip Nowak<\/strong><strong>, Vorsteher des Nationalen Gesundheitsfonds<\/strong> sagte w\u00e4hrend der Er\u00f6ffnung unter anderem: Wir \u00fcbernahmen die Ehrenschirmherrschaft \u00fcber die wunderbare Veranstaltung und das aus einem besonderen Grund: Denn Pr\u00e4vention und innovative L\u00f6sungen im Gesundheitswesen, die zum Motto des diesj\u00e4hrigen Kongresses geworden sind, sind Teil der Strategie des Nationalen Gesundheitsfonds. Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine, die unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, entbinden uns nicht von der Pflicht der gesundheitsf\u00f6rdernden T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>Der Nationale Gesundheitsfonds \u2013 wie der Vorsteher betonte \u2013 ist nicht nur Tr\u00e4ger der Leistungen; er f\u00fchrt auch breite prophylaktische Ma\u00dfnahmen durch, darunter zahlreiche Vorsorgeprogramme. &#8211; Wir alle sind uns dessen bewusst, dass wir bei der Mehrzahl von Programmen mit der fehlenden Bereitschaft zur Inanspruchnahme des Vorsorgeangebotes, auch des nationalen Tr\u00e4gers zu tun haben \u2013 wie der Vorsteher Filip Nowak sagte. Er ermutigte die Kongressteilnehmer dazu, dass sie gemeinsam dar\u00fcber nachdenken, was unternommen werden kann, damit die Polen auch in schwieriger Zeit die Prophylaxe nicht vergessen und dann zum Arzt gehen, wenn es noch nicht zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<p>&#8211; Die Sozialversicherungsanstalt ist eine Institution, die mit dem System der prophylaktischen Versorgung der Arbeitnehmer\u00a0 zusammenarbeitet \u2013 wie <strong>P<\/strong><strong>rof. Gertruda U\u015bci\u0144ska<\/strong><strong>, Vorsteherin der Sozialversicherungsanstalt<\/strong> sagte. &#8211; Als Vorsteherin der Sozialversicherungsanstalt, die sich mit der Bezahlung von Leistungen zum Ausgleich von Einkommensverlusten infolge Arbeitsunf\u00e4higkeit befasst, sehe ich ein gro\u00dfes Potenzial in der Gesundheitsprophylaxe, die Ausgaben f\u00fcr diese Leistungen zu reduzieren. Die Verbreitung der Prophylaxe begrenzt solche Ph\u00e4nomene wie krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz, Anzahl der Arbeitsunf\u00e4lle und H\u00e4ufigkeit von Berufskrankheiten. (&#8230;) Ich denke, dass Pr\u00e4vention eine Investition ist \u2013 res\u00fcmierte Prof. Gertruda Usci\u0144ska.<\/p>\n<p>An der Er\u00f6ffnung nahmen Vertreter der Wissenschaftswelt teil. <strong>P<\/strong><strong>rof. Romuald Zabielski<\/strong><strong>, stellvertretender Pr\u00e4sident der Polnischen Akademie der Wissenschaften<\/strong> betonte, dass ihm das Motto des diesj\u00e4hrigen Kongresses besonders nahe liegt. &#8211; Als Universit\u00e4tsdozent bereite ich k\u00fcnftige Tier\u00e4rzte auf ein modernes Verst\u00e4ndnis des Schutzes der \u00f6ffentlichen Gesundheit durch Einf\u00fchrung einer Reihe von Ma\u00dfnahmen in der Tierproduktion vor, die darauf abzielen, Menschen vor zoonotischen Krankheiten zu sch\u00fctzen, die negativen Auswirkungen der Tierproduktion auf die nat\u00fcrliche Umwelt zu verringern, darunter auch durch Reduzierung von nicht umweltneutralen Ma\u00dfnahmen wie z.B. Anwendung von Antibiotika \u2013 wie er sagte. Er erinnerte daran, dass \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen im Einklang mit dem One-Health-Konzept stehen, wonach die nat\u00fcrliche Umwelt des Menschen zusammen mit der Pflanzen- und Tierwelt und der Gesundheit der menschlichen Bev\u00f6lkerung in enger Wechselwirkung bleiben.<\/p>\n<p><strong>P<\/strong><strong>rof. Micha\u0142 Kleiber<\/strong><strong>, stellvertretender Pr\u00e4sident des Polnischen UNESCO-Komitees<\/strong> nannte w\u00e4hrend seines Vortrags Argumente daf\u00fcr, dass die Sparte der \u00f6ffentlichen Gesundheit sehr wichtig in einer Zeit ist, in der wir vor so vielen Herausforderungen landes- wie weltweit stehen. &#8211; Sicherheit, Bev\u00f6lkerungsmigrationen, Umwelt- und Klimaschutz stellen zwar sehr wichtige Probleme dar, der Bereich des Gesundheitsschutzes bildet aber in meiner Auffassung eine der wichtigsten Herausforderungen \u2013 wie Prof. Micha\u0142 Kleiber sagte. &#8211; Denn dank der \u00f6ffentlichen Gesundheit haben wir eben die Chance, anderen Herausforderungen gerecht zu werden. Wir sagen oft, dass die wirtschaftliche Lage unseres Landes daf\u00fcr entscheidend ist, wie das Gesundheitsschutzsystem konstruiert werden kann; selten wird aber darauf hingewiesen, dass die wirtschaftliche Lage von diesem System abh\u00e4ngt. Wenn es in den EU-Staaten zu einer grundlegenden Besserung des Gesundheitsschutzes kommen w\u00fcrde, h\u00e4tten wir einen \u00f6konomischen Nutzen, der einem Viertel des Haushaltes dieser Staaten entsprechen w\u00fcrde \u2013 wie Prof. Micha\u0142 Kleiber betonte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der feierlichen Kongresser\u00f6ffnung ergriffen auch Vertreter medizinischer Berufe das Wort.<\/p>\n<p>&#8211; Ich sehe die riesige Determiniertheit des Herrn Professors und sch\u00e4tze sein Engagement, seine Konsequenz und Wirksamkeit sehr hoch. In den letzten vier Jahren ist eine Plattform entstanden, die einen Schritt dazu bildet, damit wir gute Ver\u00e4nderungen im Gesundheitswesen einleiten k\u00f6nnen \u2013 wie <strong>D<\/strong><strong>r. \u0141ukasz Jankowski<\/strong><strong>, Pr\u00e4sident des \u00c4rztlichen Generalrates <\/strong>w\u00e4hrend seines Vortrags sagte. &#8211; Die versammelten G\u00e4ste, eine breite Thematik, Interdisziplinarit\u00e4t und die Tradition des Kongresses tragen dazu bei, dass die w\u00e4hrend des Kongresses gezogenen Schlussfolgerungen bestimmt verbreitet werden. Diskussion bildet den ersten Schritt zur \u00c4nderung des Gesundheitsschutzsystems \u2013 konkludierte er.<\/p>\n<p><strong>Zofia Ma\u0142as<\/strong><strong>, Pr\u00e4sidentin des Generalrates des Pflegepersonals und der Hebammen <\/strong>wies w\u00e4hrend ihres Vortrags darauf hin, dass das medizinische Personal, darunter die Pflegepersonalkreise mit der Innovativit\u00e4t mitkommen und ihre Qualifikationen erh\u00f6hen m\u00fcssen. &#8211; Es ist wichtig, die in der pr\u00e4- und postgradualen Ausbildung erworbenen Kompetenzen zum Wohle des Patienten einzusetzen und sich immer weiter zu qualifizieren \u2013 wie Zofia Ma\u0142as sagte. Sie schlug vor, dass die Gespr\u00e4che \u00fcber Prophylaxe und Innovation auch um Koordination erg\u00e4nzt werden, denn diese ist in ihrer Auffassung ein schwaches Element im Gesundheitsschutzsystem.<\/p>\n<p><strong>El\u017cbieta Piotrowska-Rutkowska<\/strong><strong>, Pr\u00e4sidentin des Pharmazeutischen Generalrates <\/strong>wies in ihrem Vortrag darauf hin, dass einer der wichtigen Schritte im Bereich der Prophylaxe die Einf\u00fchrung des COVID-19- und Grippen-Impfprogramms in den Apotheken darstellt, was \u2013 wie sie betont \u2013 sehr gut von Patienten aufgenommen wurde. In den Apotheken wurden \u00fcber 2 Millionen Menschen gegen COVID-19 geimpft. El\u017cbieta Piotrowska-Rutkowska forderte die Einbeziehung der gro\u00dfen Gruppe von Apothekern in die Umsetzung von Pr\u00e4ventionsprogrammen, denen \u2013 worauf sie besonderes aufmerksam machte \u2013 die Patienten mit gro\u00dfem Vertrauen entgegenkommen. Sie ermutigte zur Nutzung des Potenzials.<\/p>\n<p><strong>Dr. Andrzej M\u0105drala<\/strong><strong>, Mitglied des Arbeitgeberrates der Republik Polen <\/strong>gratulierte Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski und dem Programmrat zur erfolgreichen Veranstaltung des Kongresses und betonte, dass Investitionen in Prophylaxe und somit in die Gesellschaft aktive Mitarbeiter in allen Berufen sicherstellen kann. \u2013 Es ist wichtig, dass die Entscheidungstr\u00e4ger verstehen, dass man die gesundheitliche Sicherheit und die Wirtschaft nicht getrennt sehen darf. Es ist nicht m\u00f6glich, den Menschen in seinen verschiedenen Rollen (Student, Expert, Handwerker, Patient) in der Diskussion \u00fcber den Staat und seine Entwicklung zu vergessen \u2013 wie Dr. Andrzej M\u0105dala betonte. Denn je l\u00e4nger jeder Mitarbeiter gesund bleibt, desto besser f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Finanzen und die Wirtschaft. Dank der Investition in die Prophylaxe und Innovation sorgen wir f\u00fcr die gesundheitliche Sicherheit der B\u00fcrger und das tr\u00e4gt zur straffen Funktion und Entwicklung unseres Landes bei \u2013 res\u00fcmierte er.<\/p>\n<p>&#8211; Die Kongressteilnahme bot eine Gelegenheit zur Umsetzung von Satzungszielen der Stiftung des Polnischen Promotionwappens \u201eJetzt Polen\u201c, zu denen die F\u00f6rderung polnischer Leistungen auf dem Gebiet des Unternehmentums und der Wissenschaft geh\u00f6rt \u2013 wie <strong>Krzysztof Przyby\u0142<\/strong><strong>, Vorstandsvorsitzender der Stiftung<\/strong> sagte. Unter Bezugnahme auf die Tagesordnung erinnerte er daran, dass die Polen derzeit ihre Gesundheit schlecht einsch\u00e4tzen (im Durchschnitt 55 von 100 Punkten). Vor der Pandemie belief sich dieser Wert auf 62 Punkte. &#8211; Vor dem Hintergrund dieser Daten ist es wichtig, dass der Patient die Therapiem\u00f6glichkeiten, aber auch den Wert der Prophylaxe kennt und sich an ihr aktiv beteiligt. Wir alle verdienen ein qualitativ hochwertiges Leben \u2013 res\u00fcmierte der Pr\u00e4sident Krzysztof Przyby\u0142 und dr\u00fcckte gleichzeitig die \u00dcberzeugung aus, dass die Situation im Gesundheitswesen durch den Zugang zu modernen Technologien verbessert werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die feierliche Er\u00f6ffnung des Kongresses endete mit dem Vorlesen des Briefes des <strong>Woiwoden Masowiens Konstanty Radziwi\u0142\u0142<\/strong>, in dem er u.a. schrieb: <em>Eine wirksame Sorge f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit erfordert die Koordination von Aktivit\u00e4ten in allen Bereichen des sozialen und wirtschaftlichen Gesundheitswesens, sowohl national als auch global. Der Kongress, an dem Spezialisten aus so vielen Gebieten teilnehmen, bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Die Synergie ihrer hohen Kompetenzen und unterschiedlichen Standpunkte zu Gesundheitsfragen in Polen gibt die M\u00f6glichkeit, sich auf Konzepte zu einigen, die zu einer wichtigen Stellungnahme im Entscheidungsprozess \u00fcber Strategien und Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der derzeit eingesetzten L\u00f6sungen werden. (\u2026) Der Kongress ist auch eine Gelegenheit, die neuesten wissenschaftlichen Entdeckungen, technologische Innovationen und organisatorische Errungenschaften zu pr\u00e4sentieren. <\/em><\/p>\n<p>Einer der wichtigsten Punkte des Kongressprogramms bildeten Plenardiskussionen, w\u00e4hrend deren u.a. Faktoren besprochen wurden, die einen relevanten Einfluss auf die Gesundheit der Polen haben. Wie wichtig die Vorsorgeprogramme, Kontrolluntersuchungen und Fr\u00fcherkennung von Krankheiten, darunter der gef\u00e4hrlichsten sind, wurde u.a. im Rahmen der Debatte zum Projekt \u201eGesundes Leben\u201c betont, \u00fcber das die Ehrenschirmherrschaft das Pr\u00e4sidentenpaar \u00fcbernahm. Das Programm umfasst u.a. kostenlose Fachuntersuchungen und -beratungen in den Mobilen Gesundheitszonen, Gesundheitserziehung und Prophylaxef\u00f6rderung. Die auf dem vorj\u00e4hrigen Kongress begonnene Diskussion \u00fcber die wichtige Rolle der Kommunalbeh\u00f6rden in der Prophylaxe und im Gesundheitsschutz wurde w\u00e4hrend der Debatte \u201eGesundheitserziehung in der Krankheitsvorsorge\u201c unter Beteiligung von Kommunalvertretern fortgesetzt. Die Fortsetzung der vorj\u00e4hrigen Diskussion bildete auch die Debatte \u201eWie ist die Bildung in medizinischen Berufen optimal zu gestalten?\u201c unter Beteiligung von Rektoren der gr\u00f6\u00dften polnischen medizinischen Universit\u00e4ten und Vertretern der Hochschulen, die seit langem medizinisches Personal ausbilden. Soll die Ausbildung von Medizinern einen allgemeinakademischen oder praktischen Charakter haben? Wie soll die klinische Basis aussehen, damit die k\u00fcnftigen \u00c4rzte Erfahrung am Patientenbett sammeln k\u00f6nnen? Das sind nur einige Fragen von denen, auf die w\u00e4hrend der Debatte zu antworten versucht wurde.<\/p>\n<p>\u201eAnwendung innovativer L\u00f6sungen in der Medizin und im Gesundheitsschutz\u201c macht den Titel einer weiteren Debatte aus, an der Rektoren nicht-medizinischer Hochschulen teilnahmen. Wie die Debatte zeigte, gewinnen scheinbar ferne Bereiche wie P\u00e4dagogik, Psychologie, \u00d6konomie und Management in der Medizin und im Gesundheitswesen an Bedeutung. Es ist eine feste Kooperation zwischen medizinischen und nicht-medizinischen Hochschulen notwendig. Enge Kontakte zwischen Hochschulen und gemeinsam entwickelte innovative L\u00f6sungen k\u00f6nnen die Patientenbetreuung deutlich verbessern.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von den Schw\u00e4chen des Gesundheitssystems ist der Fortschritt in der Medizin enorm \u2013 Experten, die an den jeweiligen Kongressen teilnahmen, betonten dies mehrmals. Im laufenden Jahr bot sich die Gelegenheit, \u00fcber bahnbrechende Methoden zu sprechen, die die Behandlung einiger Krankheiten in den letzten 30 Jahren ver\u00e4ndert haben, und zwar im Rahmen der Debatte unter Beteiligung des Ombudsmanns f\u00fcr Patientenrechte und von Nichtregierungsorganisationen, darunter von denjenigen, die sich f\u00fcr die Behandlung von onkologischen Patienten, Diabetikern, Alzheimer-Patienten, Patienten im Koma einsetzen.<\/p>\n<p>Einen riesigen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat die Ern\u00e4hrung. Daher wurde die Debatte \u201eForschungsinstitute f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung\u201c von den Teilnehmern mit Begeisterung aufgenommen. W\u00e4hrend der Diskussion gab es viele gute Nachrichten: Expertengespr\u00e4che zeigten, dass Gem\u00fcse und Obst, in dessen Anbau viele Chemikalien, darunter Pestizide verwendet werden, gesundheitlich unbedenklich sind; es werden Pflanzensorten angebaut, deren Fr\u00fcchte als Superfood bezeichnet werden k\u00f6nnen, weil sie einen au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Anteil an f\u00fcr die Gesundheit wertvollen Inhaltsstoffen enthalten; wir haben qualitativ immer besseres Brot und im Handel kann man Schweinefleisch kaufen, das \u2013 dank der Arbeit von Wissenschaftlern vom Institut f\u00fcr Biotechnologie, Agrar- und Lebensmittelindustrie (<em>poln. Abk. <\/em>PIB) \u2013 eine geringere Fettmenge, also weniger Kalorien enth\u00e4lt und ges\u00fcnder ist.<\/p>\n<p>Wie in den Vorjahren widmete sich eine der Debatten der Rolle der Medien in der Gesundheitserziehung und -prophylaxe. Journalisten aus dem Rundfunk, Fernsehen, allgemeiner inl\u00e4ndischer Presse und Fachpresse sowie Internetportalen versuchten zu konkretisieren, wie man gesunde Menschen am besten zur Vorsorge animiert und sie davon \u00fcberzeugt, dass sie nicht unzerst\u00f6rbar sind. Soll es sich ausschlie\u00dflich auf eine positiven Botschaft st\u00fctzen oder eher deutlich zeigen, wie schwerwiegend und gef\u00e4hrlich die Folgen der Nachl\u00e4ssigkeit in der Prophylaxe sein k\u00f6nnen. Soll man geduldig erl\u00e4utern oder eher Panik bzw. sogar Angst machen? Im Laufe dieser Debatte war es nicht m\u00f6glich, einen effektiven Weg zur Pr\u00e4ventionsf\u00f6rderung zu finden, aber die Journalisten tauschten ihre Ansichten und Erfahrungen aus, wodurch sie m\u00f6glicherweise das Denken der Rezipienten \u00fcber ihre eigene Gesundheit besser beeinflussen k\u00f6nnen. Zugleich wurde \u00fcber eine weitere journalistische Herausforderung diskutiert, n\u00e4mlich \u00fcber den Kampf gegen falsche, irref\u00fchrende Informationen, die allzu oft vor allem in sozialen Netzwerken auftauchen.<\/p>\n<p>Der Kongress \u201eGesundheit der Polen\u201c, der ein Forum des Meinungs- und Erfahrungsaustausches bildet, richtet sich nicht nur an Experten. Auch f\u00fcr Menschen mit gesundheitlichen Problemen und Personen, die solchen Problemen vorbeugen wollen, bildeten die Panels und Vortr\u00e4ge eine wertvolle Wissensquelle. Neben Expertendiskussionen und Themenbereichen zu organisatorischen und systembezogenen \u00c4nderungen bzw. \u00c4nderungen in der Finanzierung im Gesundheitsschutz griffen die Spezialisten solche Themen an, die jedem nahe sind, der wissen will, was aktuell eine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit darstellt. Es wurde also u.a. \u00fcber das Long-Covid-Syndrom und Arzneimittelresistenzen nach COVID-19, \u00fcber Epidemie der Fettsucht, auch unter Kindern, \u00fcber Zivilisationskrankheiten, den immer h\u00e4ufigeren Problemen der Fettleber, Schlaflosigkeit und psychischen St\u00f6rungen sowie anderen diskutiert. Viele Themen konzentrierten sich auf die Pr\u00e4vention und Fr\u00fcherkennung der schwersten Krankheiten, einschlie\u00dflich Krebs \u2013 ein separates Panel widmete sich der Rolle von Spurenelementen bei der Pr\u00e4vention solcher Krankheiten.<\/p>\n<p>Im Zeitalter des Internets und des einfachen Zugangs zum Wissen spielt die Zuverl\u00e4ssigkeit der Informationen eine sehr wichtige Rolle. Diskussionsrunden und Vortr\u00e4ge von Experten im Rahmen des Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c sind eine gute Quelle solcher Informationen; Sie k\u00f6nnen sich von den landesweit bedeutendsten Experten \u00fcber die neuesten Trends in der Pr\u00e4vention, Diagnostik und Therapie verschiedener Krankheiten informieren. <strong>Es reicht nur, dass Sie die Website besuchen:<\/strong> <a href=\"https:\/\/kongres-zdrowiepolakow.pl\/\"><strong>https:\/\/kongres-zdrowiepolakow.pl\/<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war das gr\u00f6\u00dfte diesj\u00e4hrige interdisziplin\u00e4re Treffen, das sich mit den wichtigsten Problemen des Gesundheitsschutzes und den Errungenschaften der Medizin befasste. So charakterisierte Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski die vierte Ausgabe des Kongresses \u201eGesundheit der Polen\u201c, der am 17. und 18. 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