{"id":17065,"date":"2017-11-20T08:00:03","date_gmt":"2017-11-20T08:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=17065"},"modified":"2018-03-15T13:05:55","modified_gmt":"2018-03-15T13:05:55","slug":"prof-henryk-skarzynski-auf-dem-kongress-590-zusammenarbeit-zwischen-berufsschulen-und-arbeitgebern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=17065&lang=de","title":{"rendered":"Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski auf dem Kongress 590: Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Arbeitgebern"},"content":{"rendered":"<h3>Vom 16. bis zum 17. November 2017 fand der \u201eKongress 590\u201c im Ausstellungs- und Kongresszentrum G2A der Woiwodschaft Karpatenvorland in Jasionka bei Rzesz\u00f3w statt. Es war das wichtigste wirtschaftliche Ereignis des laufenden Jahres. In Rzesz\u00f3w trafen sich Vertreter der gro\u00dfen und kleinen Unternehmen, der Wissenschaft, Politik und \u00f6ffentlichen Verwaltung, f\u00fcr die eine dynamische Entwicklung der polnischen Wirtschaft das Hauptziel ist. Der Kongress fand unter der Schirmherrschaft des polnischen Pr\u00e4sidenten Andrzej Duda statt.<\/h3>\n<p>Am ersten Kongresstag, dem 17. November lfd. Jh. diskutierten Experten \u00fcber Chancen und M\u00f6glichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Arbeitgebern. Am Diskussionspanel nahmen Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski, Marzena Macha\u0142ek, stellvertretende Bildungsministerin, sowie Arbeitgeber, Vertreter der Stiftung f\u00fcr Entwicklung des Bildungssystems [<em>poln. <\/em>Fundacji Rozwoju Systemu Edukacji], die das Panel mitveranstaltete, und Vertreter des Bildungsministeriums teil, die f\u00fcr das Berufsschulwesen zust\u00e4ndig sind.<\/p>\n<p>Den Analysen des Arbeitsmarktes zufolge haben Arbeitgeber Probleme mit dem Finden von Mitarbeitern, die ihren Kompetenzanforderungen entsprechen w\u00fcrden. Rund 80 Proz. der befragten Firmen berichtete \u00fcber Schwierigkeiten beim Finden entsprechender Kandidaten f\u00fcr angebotene Stellen. Viele Arbeitgeber weisen darauf hin, dass sich die Situation aus der Nicht-Anpassung der Berufsbildung an moderne wirtschaftliche Herausforderungen ergibt.<\/p>\n<p>Eins der Themen des Treffens bildete die Promotion der besten Berufsbildungsl\u00f6sungen in Polen durch europ\u00e4ische Berufe EuroSkills. Gespr\u00e4che betrafen auch die Tatsache, wie ausl\u00e4ndische Berufspraktiken, darunter die im Rahmen des Erasmus+ Systems, beim Aufbau internationaler Partnerschaften im Bildungsbereich helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski stellte die Situation in medizinischen Zentren sowie Probleme dar, mit denen Personen zu ringen haben, die medizinisches Personal einstellen.<\/p>\n<p>&#8211; Im Vergleich zu fr\u00fcheren Jahren kommen \u00fcber zehnmal weniger Absolventen von Berufsschulen, medizinischen Gymnasien und Berufsschulen f\u00fcr Gymnasialabsolventen auf den Markt. Wenn Arbeitgeber erwarten, dass eine Stelle, die mit Berufsschulabsolventen besetzt werden k\u00f6nnte, an eine Person mit Hochschulausbildung vergeben werden muss, so haben wir dann zwar einen Magister, aber nicht eine Person mit Berufskenntnissen. Wenn wir einen Magister besch\u00e4ftigen, so m\u00fcssen wir ihm entsprechende Perspektiven bieten. Viel spricht man dar\u00fcber, dass es an Krankenpflegern bzw. -schwestern mangelt; vor \u00fcber zehn Jahren hatten wir aber Krankenschwestern nach Gymnasien bzw. Berufsschulen f\u00fcr Gymnasialabsolventen. Sagt mir jemand, dass eine Krankenschwester mit Hochschulausbildung besser als eine mit Oberschulausbildung ist? Unsere Gesellschaft altert und wir brauchen bald mehr Pflege- oder Rehabilitationspersonal als Fachleute f\u00fcr die Interventionsmedizin. Deshalb m\u00fcssen wir ein konkretes Modell der polnischen Rehabilitations- oder Krankenpflegeschule erarbeiten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Debatte bezog sich Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski auch auf die Migration polnischen Spezialisten ins Ausland, was die Situation im polnischen Gesundheitswesen noch verschlechtert.<\/p>\n<p>&#8211; Wir k\u00f6nnen es vergessen, dass die Polen auswandern und andere geschulte Mitarbeiter von au\u00dfen zu uns kommen. An unserem Beispiel: Wir entwickelten das weltweit erste telemedizinische Netz, wir schulen Leute in der Ukraine, in Tadschikistan, Kirgisien, wir f\u00fchren Pilotstudien zu M\u00f6glichkeiten der Kooperation in L\u00e4ndern Mittelafrikas und S\u00fcdamerikas durch. Durch die Schulungen haben wir die Chance, Kooperateure zu gewinnen; es ist aber sehr schwer, die Personen zum Umzug nach Polen f\u00fcr das gleiche Geld zu \u00fcberreden. Wenn wir h\u00f6ren, dass wir in den n\u00e4chsten Jahren keine Chance haben, \u00e4hnlich wie Mitarbeiter in entwickelten L\u00e4ndern zu verdienen, dann haben wir bald ohne gewisse Loyalit\u00e4tsprogramme kein Personal.<\/p>\n<p>Notwendig ist somit die Zusammenarbeit zwischen Ministerien und Arbeitgebern, um zu bestimmen, welche Arbeitnehmer mit welchen Kompetenzen gebraucht werden. Es ist auch von Bedeutung, die Verg\u00fctungen systematisch zu erh\u00f6hen und Loyalit\u00e4tsprogramme f\u00fcr Mitarbeiter einzuf\u00fchren, deren Bildung bei einem hohen Risiko der Auswanderung sehr kostspielig ist.<\/p>\n<p>Die zweite Ausgabe des Kongresses 590 wendete sich an einen breiten Personenkreis. Es nahmen ca. 3 Tsd. Personen daran teil: Vertreter der gro\u00dfen und kleinen Unternehmen, der Wissenschaft, Politik und \u00f6ffentlichen Verwaltung. Das diesj\u00e4hrige Kongressprogramm umfasste sieben Themenbereiche. Sie wurden so gew\u00e4hlt, damit man zusammen \u00fcber die Zukunft der polnischen Wirtschaft sprechen und nachdenken kann. Der Kongress 590 wurde durch die S\u0142awomir-Skrzypek-Stiftung [<em>poln<\/em>. Fundacja im. S\u0142awomira Skrzypka] veranstaltet, die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften und des Unternehmertums vornimmt.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-17065 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=17066'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6344-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6344-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6344-1-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=17067'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6345-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6345-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6345-1-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=17068'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6348-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6348-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6348-1-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=17069'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6355-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6355-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6355-1-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=17070'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6373-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6373-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6373-1-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=17071'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6380-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6380-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSC6380-1-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 16. bis zum 17. 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