{"id":16678,"date":"2017-07-02T08:00:13","date_gmt":"2017-07-02T08:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16678"},"modified":"2017-08-02T14:04:30","modified_gmt":"2017-08-02T14:04:30","slug":"julijubilaen-in-kajetany","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16678&lang=de","title":{"rendered":"Julijubil\u00e4en in Kajetany"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Auf Juli fallen die wichtigsten Jubil\u00e4en in der Geschichte des Institutes f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs. 2017 werden drei gefeiert: 15. Jubil\u00e4um der Durchf\u00fchrung der weltweit ersten Implantation eines H\u00f6rimplantates bei einem Patienten mit partiellem H\u00f6rverlust von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski, 20. Jubil\u00e4um des Programms der \u201eErhaltung pr\u00e4operativ vorhandener H\u00f6rreste\u201c und 25. Jubil\u00e4um der ersten Implantation eines Cochlea-Implantates bei einer geh\u00f6rlosen Person von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski. <\/strong><\/h3>\n<p><strong>Vor 25. Jahren, am 16. Juli 1992, implantierte Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski als erster in Polen ein Cochlea-Implantat bei einer geh\u00f6rlosen Person. Ein Tag sp\u00e4ter, am 17. Juli, f\u00fchrte er eine solche Operation beim ersten Kind in Polen durch. Mit den bahnbrechenden Eingriffen er\u00f6ffnete Prof. Skar\u017cy\u0144ski ein neues Kapitel in der Geschichte der Ohrchirurgie.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die hierzulande bahnrechende Operation der Implantation eines Cochlea-Implantates bei einer geh\u00f6rlosen Person, die 1992 von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski vorgenommen wurde, gab Chance und Hoffnung f\u00fcr Tausende von geh\u00f6rlosen Patienten in unserem Land. Am Operationstag erschienen 7\u00a0Sender und eine Schar von Journalisten im Krankenhaus. Das sorgte f\u00fcr ein gro\u00dfes Erstaunen, denn Informationen \u00fcber bahnrechenden Eingriffe werden gew\u00f6hnlich erst nach ihrem Abschluss bekannt gegeben. Und Prof. Skar\u017cy\u0144ski benachrichtigte die Medien \u00fcber die geplante Operation eine Woche fr\u00fcher. Das war eine wirklich mutige Vorgehensweise, ein Beweis f\u00fcr eine sorgf\u00e4ltige Vorbereitung und ein gesellschaftliches Vertrauen, was bis heute noch von Medienvertretern betont wird, die vor 25 Jahren Zeugen des f\u00fcr die Medizin bahnrechenden Ereignisses waren.<\/strong><\/p>\n<p>Red. Anna Leszkowska von der Monatszeitschrift \u201ePrzegl\u0105d \u2013 Medycyna\u201d berichtete so \u00fcber den Verlauf der Operation: \u201eAls sich Doz. Henryk Skar\u017cy\u0144ski an den Patienten n\u00e4herte, war das OP-Feld bereits vorbereitet. Auf der Haut, direkt hinter dem rechten Ohr zeichnete er die Linie des Hautschnitts. (&#8230;) Die n\u00e4chste, mikrochirurgische Phase forderte dem Operateur viel Geduld ab. Der Knochen musste (unter Mikroskopkontrolle) einige Millimeter tief ausgeh\u00f6hlt werden und zwar so, dass er sich nicht \u00fcberhitzt. Denn eine \u00dcberhitzung konnte den Gesichtsnerv, der direkt an dem operierten Bereich liegt, reizen und der Patient w\u00fcrde dann mit Gesichtsl\u00e4hmung aufwachen. (\u2026) Nach der Vorbereitung einer Vertiefung und Probeanlage des ca. 2-3 cm<sup>2<\/sup> gro\u00dfen Implantats nahm der Operateur die schwierigste Aufgabe in Angriff: Einf\u00fchrung der Elektrode ins Innenohr, in die Cochlea. Die aus Titan-, Tantal- und Platinlegierung gefertigte Elektrode wurde zun\u00e4chst in einer Plastikh\u00fclle Millimeter nach Millimeter in eine winzige \u00d6ffnung geschoben, deren Ende niemand bis auf den Operateur sehen konnte. Keine(r) von uns wei\u00df, welche unerwartete Situationen eine(n) w\u00e4hrend eines solchen Eingriffs erwarten: Es k\u00f6nnen ein vorher nicht erkannter abnormer Bau des Organs oder anatomisch verschlossene H\u00f6rg\u00e4nge sein. Deshalb musste ich auf solche Eventualit\u00e4ten vorbereitet sein. Und auch deshalb brachte mir Ing. Otokar Klasek drei Implantate, obwohl nur zwei Operationen geplant waren. H\u00e4tte es sich w\u00e4hrend des Eingriffs herausgestellt, dass der Cochlea-Kanal nicht passierbar ist, h\u00e4tten wir dem Patienten eine andere Art des Implantats, mit einer anderen Elektrode implantiert \u2013 wie Doz. Skar\u017cy\u0144ski nach der Operation erkl\u00e4rte. Gl\u00fccklicherweise gab es keine unerwarteten Schwierigkeiten und nach der Befestigung des Implantats mit Hilfe eines speziellen Zements in der vorbereiteten Knochennische konnte die entsprechende Elektrode in die Cochlea hineingeschoben und die Operation abgeschlossen werden. Nach der Befestigung der Elektrode blieb es nur noch, die weggeschobenen Muskeln und die Haut wieder anzulegen und die Haut zu n\u00e4hen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten, genauso hei\u00dfen Tag, dem 17. Juli 1992 operierte Doz. Henryk Skar\u017cy\u0144ski das erste Kind in Polen und Mittel- und Osteuropa: Den 5-j\u00e4hrigen geh\u00f6rlosen \u0141ukasz. Die Implantation von Cochlea-Implantaten bei Kindern war damals weltweit eine Seltenheit, deshalb bildete sie eine ganz besondere Herausforderung f\u00fcr Doz. H. Skar\u017cy\u0144ski.<\/p>\n<p>Im Alter von 3 Jahren erkrankte \u0141ukasz an einer eitrigen Meningitis. Als er vom Krankenhaus nach Hause entlassen wurde, stellten die Eltern entsetzt fest, dass er nicht h\u00f6rt. Der behandelnde HNO-Arzt riet ihnen, ein audiologisches Klinikum in Warschau aufzusuchen. Hier wurde \u0141ukasz sehr genau untersucht und die fr\u00fchere Diagnose des vollst\u00e4ndigen H\u00f6rverlustes best\u00e4tigte sich. Die Tatsache eben, aber auch das teilweise erhaltene Sprachverm\u00f6gen, der Grad und die Art des Ohrschadens und schlie\u00dflich das Alter und Temperament von \u0141ukasz lie\u00dfen ihn in die Warteliste f\u00fcr die Implantation eintragen.<\/p>\n<p>\u2013 <em>Weder ich noch mein Mann zweifelten daran, dass \u0141ukasz der Operation unterzogen werden soll<\/em> \u2013 wie die Mutter im Gespr\u00e4ch mit Red. Maria Karpiuk-Domaga\u0142a von der Monatszeitschrift <em>Twoje Dziecko<\/em> sagte. &#8211; <em>E<\/em><em>s ist anders, wenn ein Kind von Geburt an nicht h\u00f6rt. Dann lernen die Eltern mit dieser Behinderung des Kindes leben. Unser \u0141ukasz war ein gesunder, scharfsinniger Junge und wir konnte uns mit dieser Behinderung nicht abfinden. Wir pr\u00fcften jede Information, die uns Hoffnung auf Besserung seines Zustandes gab. Als wir von der M\u00f6glichkeit der Operation im Klinikum beim Herrn Doz. Henryk Skar\u017cy\u0144ski erfuhren, waren wir \u00fcberzeugt, dass er \u0141ukasz helfen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Nach der Operation im Jahr 1992 startete das ein Jahr vorher initiierte Programm der Behandlung des H\u00f6rverlustes. Eben f\u00fcr die Zwecke des Programms entstand das landesweit erste und europaweit zweite Diagnose-, Therapie- und Rehabilitationszentrum f\u00fcr Geh\u00f6rlose und Schwerh\u00f6rige \u201eCochlear Center\u201d aus der Initiative von Prof. Skar\u017cy\u0144ski, das den Patienten eine umfassende Betreuung bieten sollte. Das Zentrum wurde feierlich am<br \/>\n14. Juli 1993 von der polnischen Ministerpr\u00e4sidentin Hanna Suchocka er\u00f6ffnet. An der Er\u00f6ffnung beteiligten sich u.a. Minister Jerzy Ko\u017ami\u0144ski, Bischof Alojzy Orszulik, Warschauer Woiwode Bohdan Jastrz\u0119bski, Ministerin Gra\u017cyna Andrzejewska-Sroczy\u0144ska \u2013 Regierungsbevollm\u00e4chtigte f\u00fcr Behinderte Personen. Eine Woche vor der Er\u00f6ffnung des &#8222;Cochlear Center&#8221; wurde es von der Ehefrau des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidentin, Danielle Mitterrand besucht. Die von ihr gef\u00fchrte Stiftung schenkte der Einrichtung ein Operationsmikroskop.<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u2212 Ich kann mich sehr gut an das gro\u00dfe Misstrauen der Begleitdelegation von Frau Danielle Mitterrand erinnern, die uns fragte, ob wir sicher sind, dass es uns gelingt, das Zentrum in einige Tagen zu er\u00f6ffnen \u2013 <\/em><\/strong><strong>wie sich Prof. Skar\u017cy\u0144ski erinnert. \u2212 <em>Denn fertig waren nur die Eingangshalle und ein Behandlungszimmer, <\/em><\/strong><em>wohin wir das sehr moderne Operationsmikroskop stellten. Nur wenige Personen von au\u00dfen wussten, dass wir Tag und Nacht, fast ohne Schlaf arbeiteten. Aber wir schafften es! <\/em><strong>\u2013 wie Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski stolz hinzuf\u00fcgt. <\/strong><\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung des Zentrums stellte einen riesigen Erfolg dar. In jenen Jahren war die Gr\u00fcndung einer Einrichtung mit einer internationalen Bedeutung durch die \u00d6ffnung des Landes f\u00fcr die Welt, neue L\u00f6sungen, neue Bed\u00fcrfnisse m\u00f6glich. Bereits nach einigen Wochen wurden einige zehn Patienten t\u00e4glich ins Zentrum aufgenommen und ca. 200 fach\u00e4rztliche Untersuchungen durchgef\u00fchrt. Das war jedoch nur ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein. Von Anfang an betrieb das &#8222;Cochlear Center&#8221; auch wissenschaftliche T\u00e4tigkeit. Zwei Monate nach der Er\u00f6ffnung fand die 1. Internationale Konferenz \u00fcber Cochlea-Implantate in Polen statt<strong>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zehn Jahre nach der Implantation des ersten Cochlea-Implantats in Polen bei einer vollst\u00e4ndig geh\u00f6rlosen Person unternahm Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski erneut den Versuch, eine weitere Barriere durchzubrechen: Er begann, Patienten mit partiellem H\u00f6rverlust zu behandeln. Am 12. Juli 2002 f\u00fchrte Prof.\u00a0Henryk Skar\u017cy\u0144ski die weltweit erste Implantation eines Cochlea-Implantates bei einer erwachsenen Person mit partiellem H\u00f6rverlust durch. Dadurch startete er das neue Programm der Behandlung des Partiellen H\u00f6rverlustes.<\/strong><\/p>\n<p>Der bereits verstorbene Red. Krzysztof Zbytniewski von \u201eSuper Express\u201d fragte Prof. Skar\u017cy\u0144ski im Interview \u201eEine Chance f\u00fcr Geh\u00f6rlose\u201c u.a. danach, warum die Operation einen Durchbruch bedeutete: \u201eDenn sie \u00f6ffnet einigen Hunderten von schwerh\u00f6rigen Polen den Weg. Ihnen hat man bisher gesagt, dass verschiedene H\u00f6rimplantate f\u00fcr sie nicht geeignet sind. Das elektrische Geh\u00f6r vom Implantat ist \u201ek\u00fcnstlich\u201c. Die \u00c4rzte gingen davon aus, dass das nat\u00fcrliche besser ist, auch wenn es sich nur um H\u00f6rreste handelt. Deshalb wollte fast niemand solche Operationen durchf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p><em>\u2212 Unsere erste derartige Patientin war eine Psychologiestudentin, was uns sehr half, weil sie sehr genau verstand, was der Prozess bedeutet und worin er besteht. Ohne eine entsprechende Einstellung der Patientin w\u00e4re es schwierig, sich f\u00fcr eine solche Operation zu entscheiden. Kasia konnte T\u00f6ne im Nieder- nicht jedoch im Mittel- und Hochfrequenzbereich wahrnehmen <\/em>\u2013 erinnert sich Prof. Skar\u017cy\u0144ski. &#8211; <em>Nach einer Reihe von Untersuchungen, die wir damals durchf\u00fchren konnten, beschloss ich, nicht nur die Operation \u2013 zum ersten Mal in der Welt \u2013 durchzuf\u00fchren, sondern auch ihren Verlauf online zu \u00fcbertragen.<\/em><\/p>\n<p>Red. Zbytniewski berichtete \u00fcber den Verlauf der Operation. So beschrieb er das in seinem Artikel u.d.T. \u201eDie Welt h\u00f6ren\u201c: \u201e11 Uhr. Die Operation beginnt. Im Flur wartet Marek, Architekt, der Freund von Kasia. Bisher fungierte er als ihr \u00dcbersetzer, Mittler zwischen ihr und der Welt. Im OP-Saal liegt Kasia; sie schl\u00e4ft unter einem Gewirr aus Schl\u00e4uchen, an piependen Computern. \u00dcber ihrem Kopf ein Mikroskop. Hautschnitt hinter dem Ohr. Enth\u00fcllung eines Sch\u00e4delfragments. Danach das Hammerklopfen, sp\u00e4ter die Bohrer \u2013 zuerst die gro\u00dfen. Als Prof. Skar\u017cy\u0144ski direkt am Gesichtsnerv das Mittelohr erreicht (wo sich das ganze H\u00f6rger\u00e4t befindet), ist der Bohrkopf kleiner als ein Millimeter. Der kleinste Fehler kann alles zunichte machen. Deshalb halte ich bei jeder Bewegung die Luft an! \u2013 erkl\u00e4rt der Professor. 11 Uhr 40. Das \u201eFenster\u201c ist da \u2013 der Eingang ins Innenohr (Cochlea). So gro\u00df wie der Punkt am Satzende. Durch diese \u00d6ffnung hindurch muss eine Elektrode mit acht Endungen hineingeschoben werden, die die H\u00f6rnerven stimulieren. Am Sch\u00e4del unter der Haut (hinter dem Ohr) befestigt der Professor ein Implantat (das die Gr\u00f6\u00dfe eines gro\u00dfen Knopfes hat), das dann Mikroimpulse an die Cochlea leitet. 12 Uhr 40. Der Professor schaut ins Mikroskop und schiebt die Elektrode in die Cochlea. Juwelierarbeit! Nach 2,5 Stunden kann die Operation abgeschlossen werden.\u201c<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie vor 10 Jahren wurde Prof. H. Skar\u017cy\u0144ski von Kameras begleitet, die den Eingriff live ins Internet und in den Konferenzsaal \u00fcbertrugen, wo Journalisten von Radio- und Fernsehnachrichten sowie Pressejournalisten den Verlauf der Operation verfolgten.<\/p>\n<p><em>&#8211; Es war der erste k\u00fchne Versuch davon, was wir heute Telemedizin, Tele-Ohrchirurgie nennen<\/em> \u2013 erinnert sich Prof. Skar\u017cy\u0144ski. <em>&#8211; Damals war die Vorbereitung einer solchen \u00dcbertragung, Bew\u00e4ltigung der Daten\u00fcbertragungsrate, verschiedener technischer Elemente eine richtige Herausforderung. Zum ersten Mal sagte ich zu mir: \u201eWenn das nicht gelingt, sollen die Leute weltweit wissen, warum es nicht gelungen ist. Und wenn das doch gelingt, dann kann ich bis Ende meines Lebens sagen: Ich f\u00fchrte vor den Augen der Anderen die weltweit erste Operation bei partiellem H\u00f6rverlust durch, wo der Patient einen Teil der T\u00f6ne h\u00f6rte und das Ohr im anderen Bereich nicht intakt war\u201c <\/em>\u2013 f\u00fcgt Prof. Skar\u017cy\u0144ski hinzu.<\/p>\n<p><strong>Bis 2002 wurden die Implantationen eines Cochlea-Implantates ausschlie\u00dflich bei tiefen H\u00f6rsch\u00e4den oder vollem H\u00f6rverlust durchgef\u00fchrt. Eine zahlreiche Gruppe von Patienten mit partiellem H\u00f6rverlust hatte weiterhin keine M\u00f6glichkeit einer wirksamen Behandlung.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Heute bildet das Weltzentrum f\u00fcr Geh\u00f6r am Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs die unbestreitbar weltweit f\u00fchrende Kapazit\u00e4t auf dem Gebiet der HNO-Heilkunde, Audiologie und Phoniatrie. <\/strong>Im Institut wurden bisher ca. 400 Tsd. chirurgische Prozeduren durchgef\u00fchrt. In den letzten 20 Jahren wurden knapp 150 verschiedene neue klinische Projekte in die allt\u00e4gliche klinische Praxis umgesetzt, darunter fast alle innovativen L\u00f6sungen aus dem Bereich der Implantologie in der Ohrchirurgie. Polnische Patienten sind die weltweit ersten bzw. einige von den weltweit ersten, die Zugang zu den modernsten medizinischen Technologien haben. <strong>Die Einrichtung in Kajetany ist die unbestreitbar weltweit f\u00fchrende Kapazit\u00e4t auf dem Gebiet der HNO-Implantologie hinsichtlich der Anzahl der durchgef\u00fchrten geh\u00f6rverbessernden Prozeduren (j\u00e4hrlich sind das ca. 15.000 Eingriffe). Von den Spezialisten des Weltzentrums f\u00fcr Geh\u00f6r werden heute knapp 5,5 Tsd. Cochlea-Implantat-Tr\u00e4ger betreut.<\/strong><\/p>\n<p>Heute ist das Institut auch ein Prestige-Didaktik- und Schulungszentrum, wohin \u00c4rzte aus allen Kontinenten kommen, um hier chirurgische Techniken und medizinische Prozeduren zu lernen, die von mir erarbeitet wurden. Kajetany ist der weltweit beste Ort f\u00fcr die \u00dcbung chirurgischer Techniken. Uns ist gelungen, das Bildungszentrum mit der einmaligen Arbeitsstelle mit 30 ohr- und rhinochirurgischen Arbeitspl\u00e4tzen zu erbauen, die mit modernen Ger\u00e4ten f\u00fcr das \u00dcben an anatomischen Pr\u00e4paraten und Computersimulatoren ausgestattet sind. Das Institut setzt seit einigen Jahren ein Programm der Reihenuntersuchungen der Bev\u00f6lkerung in Bezug auf Fr\u00fcherkennung von H\u00f6rst\u00f6rungen bei polnischen Kindern um, die mit der Schulbildung erst beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Juli fallen die wichtigsten Jubil\u00e4en in der Geschichte des Institutes f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs. 2017 werden drei gefeiert: 15. Jubil\u00e4um der Durchf\u00fchrung der weltweit ersten Implantation eines H\u00f6rimplantates bei einem Patienten mit partiellem H\u00f6rverlust von Prof. Henryk ..<\/p>\n<div class=\"reading\"><a href=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16678&#038;lang=de\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[86],"tags":[338],"class_list":["post-16678","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktualnosci-de","tag-dzieci-de"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16678"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16678\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}