{"id":16653,"date":"2017-05-09T08:00:01","date_gmt":"2017-05-09T08:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16653"},"modified":"2017-06-30T11:19:51","modified_gmt":"2017-06-30T11:19:51","slug":"innovationen-in-der-polnischen-medizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16653&lang=de","title":{"rendered":"Innovationen in der polnischen Medizin"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Der \u00dcberblick \u00fcber innovative L\u00f6sungen in verschiedenen Bereichen der Medizin bildete den Hauptpunkt des Programms der Konferenz \u201eModerne medizinische Technologien und ihr Einfluss auf den klinischen Alltag im polnischen Gesundheitswesen\u201c, die am 8. Mai 2017 zusammen vom Senatmarschall Stanis\u0142aw Karczewski und Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski im Senat der Republik Polen veranstaltet wurde. Vortr\u00e4ge \u00fcber bahnbrechende Methoden wurden von \u00c4rzten und Wissenschaftlern der jungen Generation pr\u00e4sentiert, die ihr Wissen und ihre Erfahrung in renommierten wissenschaftlichen und klinischen Zentren bei herausragenden \u00c4rzten, Meistern auf ihren Gebieten erwerben. Die Veranstalter beschlossen, das Wort denjenigen zu geben, die am Anfang ihres beruflichen Weges stehen, denn sie sind es, die k\u00fcnftig das Bild der polnischen Medizin gestalten.<\/strong><\/h3>\n<p>\u2013 Ich freue mich sehr, dass wir uns bereits zum zweiten Mal im Senat treffen und \u00fcber Modernit\u00e4t in der Medizin sprechen k\u00f6nnen. Ich glaube fest daran, dass die pr\u00e4sentierten innovativen L\u00f6sungen auf vielen medizinischen Gebieten in die medizinische Praxis polnischer Einrichtungen des Gesundheitswesens umgesetzt werden, wie es mal mit laparoskopischen Eingriffen in der Chirurgie der Fall war \u2013 sagte der Marschall Stanis\u0142aw Karczewski. Er bedankte sich bei Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski f\u00fcr die gemeinsame Veranstaltung der Konferenz.<\/p>\n<p>Das Hauptziel der Debatte bildete das Darbieten des wissenschaftlichen und klinischen Potenzials der jungen Wissenschaftler, deren Gesundheitsprojekte die gr\u00f6\u00dfte Chance haben, die Prophylaxe messbar zu beeinflussen, und sich aus der Anwendung innovativer Technologien ergeben, was Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski in seinem Brief an Rektoren aller medizinischen Hochschulen, Dekane medizinischer Fakult\u00e4ten und Leiter medizinischer Forschungsinstitute betonte, in dem er um \u201eUnterbreitung von Vorschl\u00e4gen einer gew\u00e4hlten Technologie bzw. eines Programms und eines potentiellen Autors des Vortrags (bat), in dem diese bzw. dieses individuell bzw. im Namen eines Teams w\u00e4hrend der Konferenz pr\u00e4sentiert werden konnte\u201c. Bezug nehmend auf den Brief, haben herausragende Wissenschaftler eine Liste innovativer L\u00f6sungen vorgeschlagen und Spezialisten genannt, deren Leistungen sie f\u00fcr bedeutend halten.<\/p>\n<p>\u2013 Als Gastgeber kann ich nicht umhin, zu sagen, dass sehr viele Entscheidungen bez\u00fcglich des polnischen Gesundheitswesens politisch sind. An diesem Ort m\u00fcssen wir oft den Entschluss fassen, f\u00fcr welchen Bereich des \u00f6ffentlichen Lebens wir die Geldmittel bestimmen sollen \u2013 wie der Marschall Karczewski sagte, womit er die Debatte unter Beteiligung junger Wissenschaftler und \u00c4rzte, Politiker und Journalisten er\u00f6ffnete. W\u00e4hrend der Konferenz im Senat wurde das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs vom <strong>Dr. habil. med. und Dipl.-Manager Piotr H. Skar\u017cy\u0144ski<\/strong> vertreten, der durch das Komitee f\u00fcr Klinische Wissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften angemeldet wurde und dessen Vortrag dem \u201eScreening zur Fr\u00fcherkennung von H\u00f6rsch\u00e4den bei Kindern auf vier Kontinenten\u201c gewidmet war. Anschlie\u00dfend finden Sie ein Fragment der Arbeit:<\/p>\n<p>Die polnische Tradition der Fr\u00fcherkennung von H\u00f6rsch\u00e4den in gro\u00dfen Populationen reicht fast 25 Jahre zur\u00fcck. 1993 begannen Doz. Maria G\u00f3ral\u00f3wna und der damalige Landesspezialist f\u00fcr Audiologie, Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski zum ersten Mal in Polen mit der Durchf\u00fchrung gro\u00df angelegter Reihenuntersuchungen der Bev\u00f6lkerung zur Fr\u00fcherkennung von H\u00f6rst\u00f6rungen bei Neugeborenen und S\u00e4uglingen. Durch die Umsetzung der Aufgabe, mit der sie vom Gesundheitsminister f\u00fcr die Jahre 1995-1998 beauftragt wurden, leisteten sie einen der enormsten Beitr\u00e4ge zum in Mailand unterzeichneten einschl\u00e4gigen Europ\u00e4ischen Wissenschaftlichen Konsens. Aus der Initiative des Leiters des Institutes f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs wurde das Screening zur Fr\u00fcherkennung von H\u00f6r-, Sprach- sowie (in Zusammenarbeit mit Experten f\u00fcr Augenheilkunde) Sehst\u00f6rungen um die Wende zum 21. Jahrhundert gestartet. Es umfasste Millionen von Untersuchungen in verschiedener Form unter Einsatz des Internets in \u00fcber 80 L\u00e4ndern. In den Jahren 2008-2017 bezog das Screening 7-j\u00e4hrige Schulkinder in allen Dorfgemeinden und kleinen St\u00e4dten Polens ein. Bei Zusammenarbeit mit Kommunalbeh\u00f6rden, wie z.B. in Warschau konnten sowohl 7- als auch 12-j\u00e4hrige untersucht werden. Seit vielen Jahren geh\u00f6ren die Kasse der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung [poln. Abk. KRUS] und der Beitragsfonds der Sozialversicherung der Landwirte zu den Hauptpartnern des Institutes. Dank der Zusammenarbeit wurde die gesamte Population von 7-j\u00e4hrigen der Untersuchung zur Fr\u00fcherkennung von H\u00f6rsch\u00e4den einige Male in den genannten Regionen Polens unterzogen.<\/p>\n<p>Seit 2010 engagiert sich der Verfasser des vorliegenden Vortrags f\u00fcr die breit aufgefasste internationale Zusammenarbeit. Dadurch konnte es w\u00e4hrend der polnischen Pr\u00e4sidentschaft im EU-Rat zur Unterzeichnung von zwei Europ\u00e4ischen Wissenschaftlichen Konsensen hinsichtlich der Fr\u00fcherkennung von H\u00f6r-, Seh- und Sprachst\u00f6rungen kommen. Daran haben sich europ\u00e4ische wissenschaftliche Gesellschaften von Audiologen, Phoniatern und Sprachtherapeuten sowie eine Expertengruppe auf dem Gebiet der Augenheilkunde beteiligt. Die Konsense wurden von Vertretern aller EU-Mitgliedsstaaten in Warschau unterzeichnet. Nach der Genehmigung und Unterst\u00fctzung vom Gesundheitsminister wurde die Initiative durch das EU-Parlament in Form der Schlussfolgerung \u201eCouncil Conclusions on Early Detection and Treatment of Communication Disorders in Children, Including the use of E-Health Tools and Innovative Solutions\u201d abgeschlossen. Sie wurde zu einem internationalen Vorhaben, im Rahmen dessen die europ\u00e4ische Mission auf wissenschaftlichen Foren auf allen Kontinenten pr\u00e4sentiert wurde. Der Verfasser des vorliegenden Vortrags ist Leiter einer internationalen Gruppe, die mit der Umsetzung des bew\u00e4hrten Screeningmodells in fast zwanzig L\u00e4ndern begann: In S\u00fcd- und Osteuropa, Mittelasien und Westsibirien, Mittel- und Westafrika, Mittel- und Ostafrika und S\u00fcdamerika. So trug die zun\u00e4chst polnische und dann europ\u00e4ische Mission zur F\u00f6rderung von Leistungen der polnischen Wissenschaft und Medizin auf breiter internationaler Ebene bei. Das erm\u00f6glichte der polnischen Initiativgruppe, ihre medizinische Mission umzusetzen und zugleich verschiedene Formen der Kooperation mit polnischen diplomatischen Vertretungen und polnischen katholischen Missionen zu f\u00f6rdern und zu pr\u00e4sentieren. Am sp\u00fcrbarsten war es in einigen afrikanischen L\u00e4ndern, wo die Bedingungen der Umsetzung der allgemeinen Screeningprogramme besonders schwierig waren. Die polnischen einschl\u00e4gigen Leistungen haben eine konkrete wissenschaftliche, klinische, didaktische und organisatorische Bedeutung. Zugleich werden dadurch M\u00f6glichkeiten der modernen Telemedizin pr\u00e4sentiert, deren Rolle bei der Umsetzung jeglicher prophylaktischen Programme verifiziert und sehr gut dokumentiert werden konnte. Die gro\u00df angelegten internationalen Ma\u00dfnahmen zeigten die modernen M\u00f6glichkeiten der Gewinnung der sog. harten Beweise, die f\u00fcr die Gestaltung der Gesundheitspolitik in diesem Bereich nicht nur in den einzelnen L\u00e4ndern auf vier Kontinenten, sondern auch in der Europ\u00e4ischen Union unentbehrlich sind.<\/p>\n<p><strong>Kommentar von Red. Justyna Wojteczek von der Polnischen Presseagentur:<\/strong> In unserer Gesellschaft geistert weiterhin die Meinung herum, dass der Screeningbefund ein Urteil ist, weshalb es besser ist, sich nicht untersuchen zu lassen und nicht zu wissen. Es ist sehr schade, denn die Fr\u00fcherkennung einer Krankheit steigert Heilchancen, was dem Kind bei H\u00f6rsch\u00e4den die M\u00f6glichkeit einer normalen Entwicklung sichert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend finden Sie gew\u00e4hlte Themen aus anderen medizinischen Bereichen, die w\u00e4hrend der Konferenz im Senat der Republik Polen pr\u00e4sentiert wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Ing. Liliana Stolarczyk, <\/strong><strong>Labor f\u00fcr Dosimetrie und Qualit\u00e4tskontrolle im Zyklotronen Zentrum Bronowice, Institut f\u00fcr Kernphysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften ,<\/strong> gew\u00e4hlt von Prof. Marek Je\u017cabek, Leiter des Institutes f\u00fcr Kernphysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften<\/p>\n<p><strong>Protonentherapie mit dem Scanning-B\u00fcndel \u2013 eine neue Technologie zur Behandlung onkologischer Patienten<\/strong><\/p>\n<p>Die Protontherapie mit dem Scanning-B\u00fcndel bildet eine neue Technologie, die eine pr\u00e4zise Bestrahlung von Tumoren bei m\u00f6glichst reduzierter Exposition des gesunden Gewebes erm\u00f6glicht, was bei der Behandlung von Kindern von besonderer Bedeutung ist. Im Zyklotronen Zentrum Bronowice in Krakau als einem der ersten Zentren in Europa wurden zwei moderne Stationen in Betrieb genommen, wo seit 2016 eine regelm\u00e4\u00dfige Bestrahlung von Patienten stattfindet. Die fortgeschrittene Therapie bedarf einer engen Zusammenarbeit von \u00c4rzten und Physikern und bildet ein ausgezeichnetes Beispiel f\u00fcr innovative L\u00f6sungen im Gesundheitswesen.<\/p>\n<p><strong>Kommentar von Red. Juliusz Bolek vom Magazin \u201ePolska the Times\u201d:<\/strong> Tumorerkrankungen stellen eins der gr\u00f6\u00dften Probleme der modernen Gesellschaften dar. Protontherapeutische L\u00f6sungen lassen deutlich pr\u00e4ziser und somit wirksamer gegen die Krankheiten vorgehen.<\/p>\n<p><strong>Dr. med. Bart\u0142omiej Matejko, <\/strong>gew\u00e4hlt von Prof. Tomasz Klupa, Leiter des Labors der Fortgeschrittenen Diabetologischen Technologien des Lehrstuhls f\u00fcr Metabolische Krankheiten des Collegium Medicum der Jagiellonenuniversit\u00e4t<\/p>\n<p><strong>Moderne individuelle Insulinpumpen und Systeme zur Dauer\u00fcberwachung des Glucosespiegels im Blut: Gegenwart und Perspektiven der Behandlung von Diabetes-Patienten<\/strong><\/p>\n<p>Die Diabetes-Behandlung mit einer individuellen Insulinpumpe garantiert im Vergleich mit anderen Modellen der Insulintherapie einen deutlich physiologischeren Rhythmus der Insulingabe und eine pr\u00e4zisere Dosierung des Hormons sowohl zwischen Mahlzeiten als auch im Zusammenhang mit einer Mahlzeit.<\/p>\n<p>Moderne Insulinpumpen lassen den Pumpenbetrieb vor\u00fcbergehend unterbrechen, die Infusion vor\u00fcbergehend modifizieren, und bieten Instrumente, die die Sch\u00e4tzung der Insulindosis erleichtern, die der jeweilige Patient zu einem gewissen Zeitpunkt braucht.<\/p>\n<p><strong>Kommentar von Red. Jadwiga Kami\u0144ska vom Journalistenclub f\u00fcr Gesundheitsf\u00f6rderung<\/strong>: Pr\u00e4zise Insulinpumpen stellen eine gro\u00dfe Hoffnung f\u00fcr Patienten dar. Viele von ihnen warten ungeduldig auf diese \u201ek\u00fcnstliche Bauchspeicheldr\u00fcse\u201c:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. med. Maciej Krasnod\u0119bski,<\/strong> gew\u00e4hlt von Prof. Marek Krawczyk vom Lehrstuhl und Klinikum f\u00fcr Allgemeine, Transplantologische und Leberchirurgie der Medizinischen Universit\u00e4t Warschau<\/p>\n<p><strong>Innovationen in der Transplantologie \u2013 Anwendung von Apparaten zur Leberperfusion<\/strong><\/p>\n<p>Die Lebertransplantation ist die einzige wirksame Behandlungsmethode bei Patienten mit Leberversagen bzw. akuter Leberinsuffizienz und einem Teil von Patienten mit Lebertumoren. Leider steigt die Anzahl von Personen, die auf eine Transplantation warten, schneller als die Anzahl der Spender. Das Problem bildet nicht nur das Fehlen von Organen, sondern auch ihre Qualit\u00e4t, die durch den Zustand des Spenders vor der Organentnahme und die kalte Isch\u00e4miezeit (Zeit von der Organentnahme bis zur Reperfusion nach der Wiederherstellung von Gef\u00e4\u00dfverbindungen) stark beeinflusst wird. Der Apparat zur Leberperfusion, der den Fluss des sauerstoffhaltiges Bluts durch das entnommene Organ erm\u00f6glicht, stellt eine innovative Technologie dar, die seit kurzem unter klinischen Bedingungen zur Verf\u00fcgung steht. Durch die Perfusion haben die bei Spendern mit hohem Risiko entnommenen Organe eine deutlich bessere Qualit\u00e4t. Zugang zu einer perfundierten Leber schafft auch einmalige Bedingungen f\u00fcr Forschungen.<\/p>\n<p><strong>Kommentar von Red. Juliusz Bolek vom Magazin \u201ePolska the Times\u201d:<\/strong> Ein Arzt, der eine Leber transplantiert, ist ein Held; damit es aber zur Transplantation kommen kann, ist ein Ger\u00e4t notwendig, das dazu beitr\u00e4gt, dass m\u00f6glichst viele Patienten Chance auf eine Transplantation haben. Deshalb bildet der Apparat zur Leberperfusion einen Erfolg der polnischen Transplantologie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dipl.-Med. Mateusz Szewczyk,<\/strong> gew\u00e4hlt von Prof. Wojciech Golusi\u0144ski, Leiter des Klinikums f\u00fcr Kopf-, Halschirurgie und HNO-Onkologie der Medizinischen Karol-Marcinkowski-Universit\u00e4t Posen, Gro\u00dfpolnisches Zentrum f\u00fcr Onkologie<\/p>\n<p><strong>Roboterchirurgie in der Onkologie<\/strong><\/p>\n<p>Komplikationen und nicht befriedigende Therapieergebnisse bei operativer Behandlung und Strahlentherapie im Kopf- und Halsbereich haben dazu beigetragen, dass der geltende Behandlungsstandard bei Kopf- und Halstumoren in Frage gestellt wurde. In Folge kam es zur Entwicklung minimalinvasiver Techniken, die den Lebenskomfort von Patienten steigerten und zur Besserung der Ergebnisse der onkologischen Behandlung beitrugen. Die transorale Roboterchirurgie ist die modernste Methode der chirurgischen Behandlung im Kopf- und Halsbereich, die den Chirurgen einen sehr guten Einblick in das OP-Feld schafft. Fr\u00fche Berichte \u00fcber Therapieergebnisse bei Patienten nach operativer onkologischer Behandlung unter Einsatz von Robotertechniken sind vielversprechend: Es wird \u00fcber 5-Jahres-\u00dcberlebensraten von 80-90% berichtet.<\/p>\n<p><strong>Kommentar von Red. Henryk Szrubarz vom Polnischen Rundfunkt Programm 1<\/strong>: Der Einsatz von Robotern in der Chirurgie ist k\u00fcnftig unvermeidlich. Polen steht leider erst am Anfang des Weges und Roboteroperationen haben hier zun\u00e4chst nur den Charakter eines therapeutischen Experiments. Wir k\u00f6nnen nur an Entscheidungstr\u00e4ger appellieren, damit diese solche Eingriffe zu therapeutischen Standardprozeduren machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. habil. med. Maksymilian P. Opolski,<\/strong> gew\u00e4hlt von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski, Vorsitzendem des Komitees der Klinischen Wissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften<\/p>\n<p><strong>Anwendung der erweiterten Realit\u00e4t in der Planung von Eingriffen der Interventionskardiologie<\/strong><\/p>\n<p>Innovative L\u00f6sungen im Bereich der Bildgebung und EDV sollen die Durchf\u00fchrung interventionskardiologischer Eingriffe straffer gestalten lassen. Vorteile der erweiterten Realit\u00e4t sind: Verbindung der realen und der durch den Computer generierten Welt, insbesondere Darbietung von routinem\u00e4\u00dfig nicht zug\u00e4nglichen Bilddaten in Bezug auf Struktur und Funktion innerer Organe, interaktive und leicht bedienbare Arbeitsumgebung sowie Vieldimensionalit\u00e4t und Transparenz der generierten Bilddaten. 2015 f\u00fchrte der Autor der Vortrags den weltweit ersten Eingriff der transkutanen Wiederherstellung der Durchg\u00e4ngigkeit einer Koronararterie nach Verschluss aufgrund eines dreidimensionalen tomographischen Bildes durch, das am Display einer AR-Brille angezeigt wurde. Es scheint, dass die erweiterte Realit\u00e4t in der nahen Zukunft auch kardiologische Eingriffe revolutionieren kann (insbesondere bei Transkatheter-Aortenklappen-Implantationen, Vorhofohrverschluss, perkutaner Koronarangioplastie bei chronischem Koronararterienverschluss oder perkutanen strukturellen Eingriffen bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern) und sowohl zur Verk\u00fcrzung ihrer Dauer als auch zur Steigerung des Sicherheitsgef\u00fchls und des Komforts bei Patienten beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong>Kommentar von Red. Roszad Gola\u0144ski vom Fachmagazin \u201eGazeta Lekarska\u201d:<\/strong> Die pr\u00e4sentierte moderne Technologie bietet zwei Gruppen von Patienten gleiche Chancen: Personen mit Indikationsstellung f\u00fcr Transkatheter-Aortenklappen-Implantationen (meistens sind das Personen nach dem 80. Lebensjahr) und KHK-Patienten, bei denen herk\u00f6mmliche invasive Methoden versagen. Daher soll sie in Polen verbreitet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dipl.-Med. Anna Byszewska,<\/strong> gew\u00e4hlt von Prof. Zofia Wa\u0144kowicz, Vorsteherin des Programmrates des Doktorstudiums des Medizinischen Milit\u00e4rinstitutes<\/p>\n<p><strong>Moderne Trends in der Glaukomdiagnostik und -chirurgie auf der Grundlage der Erfahrungen des Klinikums<\/strong><\/p>\n<p>Das Glaukom betrifft bis 2 Proz. unserer Bev\u00f6lkerung, was bedeutet, dass ca. 60-70 Mio. Personen weltweit an Glaukom erkranken. Die Krankheit besteht in der fortschreitenden Einschr\u00e4nkung des peripheren Gesichtsfeldes bis zur vollst\u00e4ndigen Erblindung. Alle verf\u00fcgbaren Behandlungsmethoden st\u00fctzen sich auf Reduzierung des Augeninnendrucks. Eine der modernsten Therapiemethoden bildet die Implantation verschiedener Mikroimplantate. Es ist ein minimalinvasives und sehr sicheres Verfahren, das die Dauer des Eingriffs deutlich reduziert.<\/p>\n<p><strong>Kommentar von Red. Dariusz Dewill von TVP3<\/strong>: Die Anwendung von Mikroimplantaten ist am wirksamsten bei Patienten, die sich noch im Fr\u00fchstadium der Krankheit befinden. Es ist somit sehr wichtig, dass die Haus\u00e4rzte diese Erkrankung fr\u00fch erkennen und den Patienten entsprechend weiterleiten.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-16653 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16638'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/DSC_6247-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/DSC_6247-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/DSC_6247-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16637'><img 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