{"id":16595,"date":"2017-03-12T08:00:55","date_gmt":"2017-03-12T08:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16595"},"modified":"2017-04-03T20:49:27","modified_gmt":"2017-04-03T20:49:27","slug":"2-konferenz-richtlinien-in-der-hno-heilkunde-audiologie-und-phoniatrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16595&lang=de","title":{"rendered":"2 Konferenz &#8222;Richtlinien in der HNO-Heilkunde, Audiologie und Phoniatrie&#8221;"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Bereits zum zweiten Mal veranstaltete das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs zusammen mit dem Institut f\u00fcr Sinnesorgane und dem H\u00f6r- und Sprachzentrum &#8222;Medincus&#8221; die wissenschaftliche Konferenz \u201eRichtlinien in der HNO-Heilkunde, Audiologie und Phoniatrie&#8221; unter der Schirmherrschaft des Landesberaters f\u00fcr den HNO-Bereich Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski. Die Konferenz fand vom 9. bis zum 11. M\u00e4rz in Zakopane statt. \u00dcber 500 Spezialisten aus dem ganzen Land nahmen an ihr teil. <\/strong><\/h3>\n<p>\u2013 Hoffentlich behalten die Teilnehmer die Konferenz als ein wichtiges wissenschaftliches, organisatorischer und didaktisches Ereignis im Ged\u00e4chtnis \u2013 wie Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski zur Begr\u00fc\u00dfung der G\u00e4ste sagte, zu denen sowohl erfahrene Spezialisten, als auch viele junge \u00c4rzte geh\u00f6rten. \u2013 Die Konferenz stellt eine Gelegenheit dar, der jungen Generation zu zeigen, wie man das Wissen und die Erfahrung teilen soll \u2013 f\u00fcgte Prof. Skar\u017cy\u0144ski hinzu.<\/p>\n<p>Die im Titel der Konferenz genannten Richtlinien bilden den Alltag der klinischen Arbeit. Sie erleichtern nicht nur den Umgang mit Patienten, sondern auch machen es m\u00f6glich, die Therapieergebnisse mit anderen klinischen Zentren zu vergleichen, worauf Prof. Pawe\u0142 Str\u0119k in seinem Er\u00f6ffnungsvortrag hinwies. In der Situation, wo die Patienten oft mit Unterst\u00fctzung eines Rechtsanwalts Anspr\u00fcche erheben, k\u00f6nnen die Richtlinien die Funktion einer Versicherungspolice f\u00fcr den Arzt erf\u00fcllen. Ihre Kenntnis und Beachtung im klinischen Alltag ist somit enorm wichtig, obwohl sich die Einhaltung von Prozeduren von manchen Spezialisten mit der \u00dcberzeugung nicht in Einklang bringen l\u00e4sst, dass Medizin eine Kunst ist.<\/p>\n<p>Das breite Programm der Konferenz in Zakopane umfasste Fragen der Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von H\u00f6r- und Sprachst\u00f6rungen, darunter M\u00f6glichkeiten der operativen Behandlung bei Patienten mit einem tauben und einem schwerh\u00f6rigen Ohr. Diesem Thema eben war der Er\u00f6ffnungsvortrag von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski gewidmet. Auf der Grundlage der mehrj\u00e4hrigen Erfahrungen konnten Standards erarbeitet werden, die eine wirksame operative Behandlung bei einem tauben und dem anderen schwerh\u00f6rigen Ohr erm\u00f6glichen, wie Prof. Skar\u017cy\u0144ski sagte. Solche Operationen werden problemlos bei Entz\u00fcndungen vorgenommen, wenn die Gesundheit und nicht selten das Leben des Patienten gerettet werden muss. Die operative Behandlung wird heutzutage auch bei Patienten mit verschiedenen Sch\u00e4den, die die Schallempfindungsschwerh\u00f6rigkeit des einzigen intakten Ohres verursachen, oder mit Otosklerose erwogen.<\/p>\n<p>&#8211; Bei Schwerh\u00f6rigkeit in dem einzigen h\u00f6renden Ohr schlagen wir bei erfolglosen Versuchen mit H\u00f6rger\u00e4ten eine Implantation vor &#8211; wie Prof. Skar\u017cy\u0144ski betonte. Das Typ des Ger\u00e4tes wird individuell je nach dem H\u00f6rschaden gew\u00e4hlt. In der Prothetik bei Schwerh\u00f6rigkeit in einem, teilweise h\u00f6renden Ohr finden sowohl Knochenleitungs- und Mittelohrimplantate als auch Cochlea-Implantate Anwendung. Die Wahl der entsprechenden Elektrode l\u00e4sst die Struktur des Mittelohres und die nat\u00fcrlichen H\u00f6rreste erhalten.<\/p>\n<p>Die Behandlung der Otosklerose stellte immer eine schwierige Aufgabe f\u00fcr die \u00c4rzte dar. Der Eingriff an einem kranken Ohr, wenn das andere Ohr v\u00f6llig taub ist, bildet eine besondere Herausforderung. Die chirurgische Behandlung ist jedoch bei solchen Patienten die einzige Chance, um in der Welt der T\u00f6ne zu bleiben. Nicht jeder Ohrchirurg ist aber im Stande, eine solche Operation vorzunehmen und sie professionell durchzuf\u00fchren. Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski hat eine riesige Erfahrung auf diesem Gebiet: In den 35 Jahren seiner Arbeit f\u00fchrte er 19 Tsd. Operationen wegen Otosklerose, darunter fast 500 bei Patienten mit nur einem h\u00f6renden Ohr durch.<\/p>\n<p>\u2013 Als ich 1998 auf einem internationalen Kongress vor dem inl\u00e4ndischen Treffen von HNO-Fach\u00e4rzten und der geplanten Diskussion am runden Tisch bei der Vorbereitung auf die Diskussion die herausragendsten Ohrchirurgen in der Welt nach ihrer Meinung zur Operation des einzigen h\u00f6renden Ohrs fragte, sahen nur drei von ihnen Indikationen f\u00fcr eine solche operative Behandlung \u2013 unter dem Vorbehalt der h\u00f6chsten Sorgfalt und Vorsicht. Es \u00fcberwog die Ansicht, dass man entweder einen Versuch der Verwendung eines H\u00f6rger\u00e4tes vornehmen oder abwarten soll. Das Problem besteht jedoch darin, dass sich das Fortschreiten der Krankheit nicht halten l\u00e4sst. Deswegen haben wir alles getan, um nicht zu warten und die Behandlung nicht aufzuschieben.<\/p>\n<p>Heutzutage stehen uns gro\u00dfe Wiederherstellungsm\u00f6glichkeiten in Bezug auf den Schallleitungsapparat des Mittelohres unter Anwendung von Prothesen zur Verf\u00fcgung, die den fixierten Steigb\u00fcgel ersetzen. Es gibt einige Typen solcher Prothesen. Prof. Skar\u017cy\u0144ski, der selbst eins der Modelle entwickelte, wies in seinem Vortrag darauf hin, wie wichtig die Anpassung der L\u00e4nge der Prothese und gelegentlich ihre Modifizierung ist, damit sie besser an die anatomischen Verh\u00e4ltnisse und die Gr\u00f6\u00dfe des Ohrs des Patienten angepasst ist. Prof. Skar\u017cy\u0144ski machte die erschienenen Ohrchirurgen darauf aufmerksam, wie wichtig die Abdichtung des Kolbens mit einem ven\u00f6sen Blutgerinnsel ist. Die Anwendung eines Fettkl\u00fcmpchens stellt einen Fehler dar, der noch in manchen Zentren gemacht wird, was Prof. Skar\u017cy\u0144ski betonte. Jede vierte so fehlerhaft durchgef\u00fchrte Operation f\u00fchrt zu einer Komplikation in Form der Fistelentstehung. Die Ursache daf\u00fcr bildet die Tatsache, dass sich das Fett im Gegensatz zum Blutgerinnsel nicht mit der Schleimhaut integriert und den Kolben der Prothese nicht richtig abdichtet.<\/p>\n<p>Der Er\u00f6ffnungsvortrag von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski wurde durch Sessionen erg\u00e4nzt, die der Ohrchirurgie und den Fortschritten im Bereich der Cochlea- und H\u00f6rimplantate gewidmet waren und vom Professor moderiert wurden. Dabei konnten ausgezeichnete Therapieergebnisse pr\u00e4sentiert werden, die Spezialisten vom Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs bei Patienten mit verschiedenen Typen der Schwerh\u00f6rigkeit unter Anwendung verschiedener Implantate erreichen. Dr. habil. Ing. Artur Lorens bot u.a. die neuesten Ergebnisse einer Studie des Labors f\u00fcr Implantate und H\u00f6rperzeption dar, aus denen ersichtlich ist, das bei Patienten mit einseitigem H\u00f6rverlust sowie Patienten mit asymmetrischer Schwerh\u00f6rigkeit die Implantation eines Cochlea-Implantates eine Chance f\u00fcr die Wiederherstellung nicht nur des binauralen H\u00f6rens, sondern auch des Richtungsh\u00f6rens bildet. Nach der Operation und einer entsprechenden Rehabilitation beginnen die Patienten die Schallquelle richtig zu lokalisieren, wodurch sie mit anderen leichter kommunizieren k\u00f6nnen (diesem Thema wird mehr Platz im n\u00e4chsten Heft des Magazins &#8222;S\u0142ysz\u0119&#8221; gewidmet).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Session \u00fcber Cochlea-Implantate weckte der Vortrag von Dr. habil. med. Piotr H. Skar\u017cy\u0144ski gro\u00dfes Interesse, in dem der Autor die neuesten Berichte \u00fcber die Anwendung neuer Typen von H\u00f6rimplantaten sowie neue Konzepte der Behandlung der Schwerh\u00f6rigkeit pr\u00e4sentierte. F\u00fcr viele Diskussionen sorgten insbesondere die von Doz. Skar\u017cy\u0144ski besprochenen Berichte \u00fcber die ersten Versuche der Implantation durch Roboter. Die Robotik bildet eine der neuen Richtungen in der Medizin. Zwei Eingriffe mit Einsatz von speziell programmierten Robotern sollen in einem ohrchirurgischen Zentrum in Berlin durchgef\u00fchrt werden, wie Doz. Skar\u017cy\u0144ski ank\u00fcndigte. Er nahm Bezug auf die in japanischen Laboratorien vorgenommenen Versuche der optischen Stimulation des H\u00f6rnervs (mit einem Lichtb\u00fcndel) und Regeneration der nicht intakten H\u00f6rzellen in der Cochlea mit Hilfe von Stammzellen und wies darauf hin, dass auch Implantattr\u00e4ger diese Methoden f\u00fcr sich in Anspruch nehmen k\u00f6nnen (sofern es den Forschern gelingt, diese zu entwickeln). Denn die von Prof. Skar\u017cy\u0144ski entwickelte Technik der Anlage der Implantatelektrode durch das Schneckenfenster ist atraumatisch und l\u00e4sst die unversehrten Strukturen des Innenohrs erhalten.<\/p>\n<p>Ein wichtiges Thema, insbesondere vor dem Hintergrund des in zwei Monaten geplanten Kongresses in Warschau (1<sup>st<\/sup> World Tinnitus Congress) machte Tinnitus aus. \u00dcber seine Ursachen, Diagnostik und Therapiemethoden sprach Dr. habil. Agnieszka Szczepek in ihrem Vortrag, die seit 11 Jahren in dem europaweit gr\u00f6\u00dften Universit\u00e4tskrankenhaus Charit\u00e9 arbeitet. Sie ist Autorin von vier Buchpublikationen \u00fcber Tinnitus und Mitglied des europ\u00e4ischen wissenschaftlichen Netzes Tinnet, das sich mit der Erforschung vorhandener und Erarbeitung neuer Standards im Bereich der Diagnostik und Klassifikation des Tinnitus befasst. W\u00e4hrend ihres Vortrags pr\u00e4sentierte Dr. Szczepek eine \u00dcbersicht \u00fcber Methoden, die in der Behandlung des Tinnitus Anwendung finden. Aus einem ganzen Spektrum wird heutzutage die kognitiv-behaviorale Therapie f\u00fcr wirksam erachtet. \u2013 Es ist die gleiche Methode, die zum Beispiel bei Arachnophobie eingesetzt wird. W\u00e4hrend einer Sitzung werden dem Patienten Spinnen gezeigt, sodass er sich allm\u00e4hlich an den Anblick gew\u00f6hnt \u2013 wie Dr. Szczepek anschaulich erkl\u00e4rte. Bei Tinnitus wird mit der Therapie die Gew\u00f6hnung an Phantomt\u00f6ne angestrebt. Im Bereich der pharmakologischen Behandlung wird der Ginkgo Biloba Extrakt f\u00fcr wirksam gehalten, wor\u00fcber sie auch in ihrem Vortrag sprach.<\/p>\n<p>Das Thema des Tinnitus, das von Dr. Szczepek angesprochen wurde, wurde w\u00e4hrend der Tinnitus-Session fortgesetzt, die von Dr. Danuta Raj-Koziak, Leiterin der Tinnitus-Sektion am Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs moderiert wurde. Die Session bot die Gelegenheit, neue Behandlungskonzepte zu besprechen, deren Wirksamkeit durch Ergebnisse von im Institut angestellten Studien nachgewiesen wird. Dr. Rafa\u0142 Milner pr\u00e4sentierte Ergebnisse, die nach der Therapie mit dem Neurofeedback Langsamer Kortikaler Potentiale bei Patienten mit chronischem Tinnitus erzielt werden konnten. Es fehlte bisher eine wirksame Therapie gegen die St\u00f6rung. Aus den von Dr. Milner durchgef\u00fchrten Untersuchungen ist ersichtlich, dass das Neurofeedback eine Alternative in der Behandlung des Typs des Tinnitus sein kann. Denn nach Abschluss des Trainings wurde bei Patienten eine Reihe g\u00fcnstiger Ver\u00e4nderungen in der elektrischen Aktivit\u00e4t des Gehirns beobachtet, u.a. die Normierung der Ruheaktivit\u00e4t in der EEG in Arealen und Netzen von Strukturen, die an der Generierung des Tinnitus beteiligt sind oder Einfluss auf Emotionen haben. Dar\u00fcber hinaus ergab sich aus der Befragung, dass Patienten nach den Neurofeedback-Sitzungen besser im Alltag zurechtkommen. Positive Ergebnisse konnten auch in einem Experiment erzielt werden, in dem Patienten mit chronischem Tinnitus zweimal w\u00f6chentlich Yoga unter Anleitung eines zertifizierten Yogalehrers aus Indien betrieben. Die EEG-Untersuchungen, die an einer \u00fcber zehnk\u00f6pfigen Gruppe vor dem Training und nach einigen Wochen des Trainings durchgef\u00fchrt wurden, zeigten, dass die Muskel- und Atem\u00fcbungen die bioelektrische Aktivit\u00e4t des Gehirn beeinflussen, was zu einer emotionalen Beruhigung f\u00fchrt. Nach dem Training wurde auch die \u00c4nderung der Aktivit\u00e4t in Gehirnstrukturen beobachtet, die eine Schl\u00fcsselrolle im Generieren des Tinnitus spielen sollen. Auf der Konferenz haben auch Ma\u0142gorzata Ganc und Dr. Iwona Niedzia\u0142ek Ergebnisse ihrer Arbeit pr\u00e4sentiert. Die Vortr\u00e4ge \u00fcber die sog. psychologischen station\u00e4ren Behandlungen, die von Psychologen des Institutes im Internationalen Rehabilitationszentrum in \u0141eba durchgef\u00fchrt werden, sorgten f\u00fcr ein gro\u00dfes Interesse. Eine Gruppentherapie, deren Ziel die Adaptation an solche Beschwerden wie Tinnitus ist, bringt sehr gute Effekte, wor\u00fcber Mag. Ma\u0142gorzata Fludra und Mag. Izabela Sarnicka auf der Konferenz berichteten.<\/p>\n<p>Die pr\u00e4sentierten Arbeiten best\u00e4tigten das, worauf vorher Dr. Szczepek hinwies: Der Tinnitus ist stark mit dem Stress verbunden (zum ersten Mal wurde der Zusammenhang von dem amerikanischen Psychiater Edmund Jacobsen bemerkt, der die Entspannungstechnik und das Biofeedback entwickelte). Deshalb darf man einem Patienten, der einen Arzt wegen Tinnitus aufsucht, nie sagen, dass er unheilbar krank ist. Der Arzt soll ihn optimistisch ansprechen: &#8222;Wie gut, dass Sie zu mir gekommen sind, wir machen etwas mit dem Problem&#8221;. Das Problem des Tinnitus darf nicht untersch\u00e4tzt werden. \u00dcber 10 Proz. Patienten mit dieser Krankheit erkranken an Depression, worauf Prof. Jurek Olszewski, Leiter des Klinikums f\u00fcr HNO-Heilkunde, HNO-Onkologie, Audiologie und Phoniatrie des Klinischen Universit\u00e4tskrankenhauses in \u0141od\u017a w\u00e4hrend der Konferenz hinwies.<\/p>\n<p>Viel Platz wurde auf der Konferenz der Rhinologie und insbesondere den Methoden der Behandlung der Sinusitis gewidmet. Die Richtlinien der Amerikanischen Akademie der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie in Bezug auf die Behandlung der NNH-Entz\u00fcndung wurden im Er\u00f6ffnungsvortrag von Prof. Pawe\u0142 Str\u0105k, Vorsitzendem der Sektion f\u00fcr Rhinologie und Plastische Chirurgie der Polnischen Gesellschaft der HNO-Fach\u00e4rzte, Kopf- und Halschirurgen dargestellt. Den Methoden der endoskopischen Behandlung der NNH war eine Sondersession gewidmet, w\u00e4hrend der Dr. med. Iwona Gwizdalska u.a. die Rolle des Bakterienbiofilms in der Entwicklung der Sinusitis und Methoden der chirurgischen Behandlung der NNH, darunter Ballondilatation pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>Spezialisten des Institutes f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs boten auch Ergebnisse ihrer Studien zu Fragen der Otologie, objektiven Untersuchungsmethoden und Rehabilitation des Geh\u00f6rs dar. Die letze Frage bildete das Thema der Session am runden Tisch, die von Dr. med. Anna Geremek-Samsonowicz, Leiterin des Rehabilitationsklinikums des Institutes moderiert wurde. Bei der Er\u00f6ffnung der Diskussion wies sie auf das Konzept der Geh\u00f6rrehabilitation, die von Dr. Joanna Szuchnik (nach der ersten Implantation eines Cochlea-Implantates in Polen von Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski) erarbeitet wurde und bis heute aktuell bleibt. \u2013 Damals haben wir nicht darauf gehofft, dass die Implantattr\u00e4ger die Sprache verstehen k\u00f6nnen; heute streben wir es an, dass der Patient nicht nur bei Stille, sondern auch unter schwierigen akustischen Bedingungen alles gut versteht \u2013 wie Dr. Geremek sagte.<\/p>\n<p>Das Spektrum der Themen, die auf der Konferenz behandelt wurden, war sehr breit. Es umfasste u.a. Genetik, bildgebende Untersuchungen, zentrale H\u00f6rst\u00f6rungen, Otoneurologie (Spezialsession \u00fcber Schwindel und seine Behandlung), Stimmst\u00f6rungen und phoniatrische Rehabilitation, Kinder-HNO-Heilkunde sowie Onkologie. Gesichtshauttumoren, die immer h\u00e4ufiger in den sich alternden Populationen sind, machten das Thema einer Session am rundem Tisch aus.<\/p>\n<p>Die Vortr\u00e4ge wurden durch 21 Schulungsworkshops, Pr\u00fcfung von Kenntnissen im HNO-Bereich f\u00fcr \u00c4rzte in der Facharztweiterbildung und zwei Sessionen f\u00fcr junge Wissenschaftler begleitet. F\u00fcr Anf\u00e4nger auf dem wissenschaftlichen Gebiet wurde die Pr\u00e4sentation von gew\u00e4hlten Themen in Anwesenheit medizinischer Autorit\u00e4ten (Moderator der Session war Prof. Henryk Skar\u017cy\u0144ski, im Pr\u00e4sidium sa\u00dfen auch Prof. Jurek Olszewski und Dr. med. Anna Geremek-Samsonowicz) zu einer einmaligen Lektion. Die jungen Wissenschaftler besprachen u.a. Ergebnisse von Untersuchungen zu Geruchsst\u00f6rungen, Effekte der Implantation eines Cochlea-Implantates bei einem Patient mit dem Cogan-Syndrom (autoimmunologische Erkrankung, zu deren Symptomen Keratitits und H\u00f6rst\u00f6rungen geh\u00f6ren) und L\u00e4stigkeit des Tinnitus bei Patienten vor und nach der Implantation von H\u00f6rimplantaten. &#8211; Solche Vortr\u00e4ge k\u00f6nnten nach einem zus\u00e4tzlichen Schliff auf internationalen Kongressen pr\u00e4sentiert werden &#8211; wie Prof. Hernyk Skar\u017cy\u0144ski kommentierte, um die Teilnehmer der Session f\u00fcr junge Wissenschaftler zur Beteiligung an der Reihe gro\u00dfer internationaler Konferenzen anzuspornen, die durch das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs und das Institut f\u00fcr Sinnesorgane veranstaltet werden. Bereits im Mai finden zwei internationale Treffen statt: 1<sup>st<\/sup> World Tinnitus Congress und XXV International Evoked Response Audiometry Study Group Biennial Symposium (IERASG). 2018 wird 4<sup>th <\/sup>International Symposium on Otosclerosis and Stapes Surgery (in Krakau, woher Jan Kowalski, einer der Pioniere der Behandlung der Otosklerose stammt), 2019 32<sup>nd<\/sup> Politzer Society Meeting 2<sup>nd<\/sup> World Congress of Otology, und 2020 35th World Congress of Audiology geplant. \u2013 Wir veranstalten die Treffen, um den internationalen Kreisen die polnischen Leistungen im Bereich der einzelnen Fachgebiete zu pr\u00e4sentieren &#8211; wie Prof. Skar\u017cy\u0144ski betonte.<\/p>\n<p>Prof. Skar\u017cy\u0144ski k\u00fcndigte auch die 3. Ausgabe des Festivals &#8222;Schneckenrhythmen&#8221; an und wies darauf hin, dass seine Teilnehmer als Personen, die H\u00f6rst\u00f6rungen hatten und nach der Implantation ein derart gutes Geh\u00f6r haben, dass sie ihr Musiktalent entwickeln k\u00f6nnen, am besten zeigen, welche gro\u00dfen Fortschritte sich in der Wissenschaft und Medizin vollzogen. Sie vertreten nicht nur das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs, sondern auch das gesamte Fachgebiet der HNO-Heilkunde. \u2013 Es ist wichtig, dass jemand, der H\u00f6rprobleme hat und vor einer schwierigen Wahl der Behandlungsmethode steht, sehen kann, welche M\u00f6glichkeiten diejenigen haben, die bereits nach der Behandlung sind, wie Prof. Skar\u017cy\u0144ski sagte. &#8211; Zur Veranstaltung \u00e4hnlicher Treffen \u2013 wie er betonte \u2013 verpflichtet uns die Loyalit\u00e4t den Patienten und unserem ganzen Milieu gegen\u00fcber.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-16595 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16580'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0694-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0694-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0694-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16581'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0711-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0711-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0711-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16582'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0729-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0729-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_0729-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16583'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1146-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1146-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1146-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16584'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1147-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1147-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1147-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16585'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1161-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1161-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1161-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16586'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1174-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1174-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1174-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16587'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1231-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1231-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1231-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16588'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1318-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1318-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1318-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?attachment_id=16589'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1393-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1393-150x150.jpg 150w, https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1393-206x206.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits zum zweiten Mal veranstaltete das Institut f\u00fcr Physiologie und Pathologie des Geh\u00f6rs zusammen mit dem Institut f\u00fcr Sinnesorgane und dem H\u00f6r- und Sprachzentrum &#8222;Medincus&#8221; die wissenschaftliche Konferenz \u201eRichtlinien in der HNO-Heilkunde, Audiologie und Phoniatrie&#8221; unter der Schirmherrschaft des Landesberaters ..<\/p>\n<div class=\"reading\"><a href=\"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/?p=16595&#038;lang=de\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":16588,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[86],"tags":[],"class_list":["post-16595","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktualnosci-de"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DSC_1318.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16595"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16595\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/henrykskarzynski.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}