Prof. Henryk Skarżyński wieder unter den Top 100 der Einflussreichsten in der polnischen Medizin

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Prof. Henryk Skarżyński wieder unter den Top 100 der Einflussreichsten in der polnischen Medizin

Prof. Henryk Skarżyński wieder unter den Top 100 der Einflussreichsten in der polnischen Medizin

Am 18. Februar 2019 im Polonia-Palace-Hotel in Warschau fand eine feierliche Gala statt, bei der die Ergebnisse der Umfrage LISTA STU 2018 bekannt gegeben wurden. Prof. Mirosław Wielgoś, Rektor der WUM und der Gesundheitsminister Łukasz Szumowski belegten den ersten Platz auf der Liste der Einflussreichsten in der polnischen Medizin und dem Gesundheitssystem im Jahr 2018. Der ehrenvolle zweite Platz im Bereich „Medizin“ ging an Prof. Henryk Skarżyński, der seit 16 Jahren unter den ersten 100 anwesend ist, davon 10 Mal unter den ersten 10, und zwei Mal war er der Spitzenreiter der LISTA STU.

Die Wettbewerbsjury bewertete die Kandidaten in drei Kategorien: Leistungen und Erfolge im Jahr 2018, berufliches Ansehen und Einfluss in der beruflichen Umwelt sowie Auswirkung auf die Öffentlichkeit. Prof. Henryk Skarżyński verbrachte das vergangene Jahr unter dem Zeichen zahlreicher Erfolge.

„Es war ein fleißiges und gutes Jahr. Sehr wichtig für uns, da wir als eine weltberühmte Einrichtung, die durch die Umwandlung des Centers for Cochlear Implants „Cochlear Center“ in das World Hearing Center im Jahr 1993 entstand, feierten wir kürzlich unser 25-jähriges Jubiläum. Wir sind stolz darauf, dass der Jahrestag der Entwicklung und der Gestaltung unserer Identität mit dem hundertjährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Polens zusammenfiel,“ sagte bei einem Gelegenheitsinterview fürs TV “Puls Medycyny” Prof. Skarżyński „Es ist uns eine Ehre, dass es damals gegründet wurde. Dank unseren Leistungen hat die “Polnische Schule für Otochirurgie” wesentlich zur Förderung der polnischen Wissenschaft und Medizin in der Welt beigetragen. Ich freue mich, dass es seit 25 Jahren möglich ist, Patienten mit Hör- und Sprachstörungen effektiv zu helfen, dass die Polen als die ersten oder einige der ersten weltweit Zugang zu den neuesten Technologien haben. Mit dem Gedanken an diese Patienten fand eine Debatte zum Thema “Musik in der menschlichen Gehörentwicklung“ statt, bei der eine Ehrengästin die Erste Dame Agata Kornhauser-Duda war. Die Präsidentengattin hat unser Unternehmen sehr gelobt und war sehr an den Leistungen und Möglichkeiten unserer Patienten, vor allem der Kinder, interessiert. Mit Blick auf die talentreichsten Patienten veranstalten wir seit vier Jahren das Internationale Musikfestival „Beats of Cochlea“. Seine Teilnehmer sind die besten Botschafter dessen, was wir bei der Behandlung von Hörstörungen dank dem wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritt erreicht haben. Die Gewinner des „Beats of Cochlea“ haben letzten November auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Parlaments gemeinsam mit mir wissenschaftliche und medizinische Leistungen sowie ihre künstlerischen Fähigkeiten im Europäischen Parlament präsentiert. Es ist eine große Ehre vor der europäischen Wissenschafts- und Politikwelt aufzutreten. 2018 war auch das Jahr sehr vieler Aktivitäten im Rahmen eines multidiszpilinären Abhilfeprogramms für die polnische Gesellschaft „Po Pierwsze Zdrowie“ („Gesundheit hat Vorrang“),“ fügt der Professor hinzu.

Im vergangenen Jahr starteten die Fachärzte in Kajetany auch zwei bahnbrechende klinische Programme. Die erste weltweit, zeitgleich mit Zentren in Denver, Nijmegen, Freiburg und Melbourne, Implantation von OSIA-OSI100-Implantaten, durchgeführt von Prof. Piotr H. Skarżyński, sowie die erste in Polen Implantation von Implantaten des Typs HiRes Ultra 3D Cochlear Implant – Hassle Free MRI, die vom Piotr H. Skarżyński durchgeführt wurde. Das zuletzt genannte Implantat, das ich bei den ersten Patienten mit Teiltaubheit eingesetzt habe, ist in erster Linie für Senioren gedacht. Es ermöglicht, Patienten Magnetresonanzuntersuchungen in einem 3T-Induktionsfeld, die die Grundlage der modernen bildgebenden Diagnostik bilden, zu unterziehen.

Für Leistungen in einem anderen Bereich der Medizin zeichnete die Jury Prof. Dr. habil. rer. med. Mirosław Wielgoś, Rektor der Medizinischen Universität Warschau, Leiter des I. Lehrstuhls und der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Medizinischen Universität Warschau, nationaler Berater auf dem Gebiet der Perinatologie, aus. In seiner untypischen für sich Rolle, bei der Laudatio zu Ehren des Preisträgers, betonte Prof. Henryk Skarżyński die für tausende von Patientinnen große Bedeutung innovativer Operationen im Mutterleib. Ein Beispiel für ein solches Verfahren ist die intrauterine fötoskopische Operation, die es ermöglicht, Kindern mit Spina bifida schon vor der Geburt effektiv zu helfen. Sie ist auch im Vergleich zu einer klassischen Operation sicherer für die Mutter.
Die Jury würdigte den Minister Łukasz Szumowski als die Person mit dem größten Einfluss auf das Gesundheitssystem. Der Minister wurde für die Einführung vieler IT-Lösungen im polnischen Gesundheitswesen ausgezeichnet, wie z.B.: e-Rezept, e-Krankschreibung, Patienten-Account online oder e-Überweisung, sowie für seine Entschlossenheit, den Personalmangel im Gesundheitswesen zu bekämpfen.

Die diesjährige Ausgabe der Umfrage war auch ein Debüt für Dr. habil. rer. med. Piotr H. Skarżyński, A.o.-Prof. des IFiPS, MA Magangement, Facharzt für HNO-Heilkunde, einschließlich Kinderheilkunde, sowie Audiologie, stellvertretender Leiter der Abteilung für Teleaudiologie und Screening-Untersuchungen des IPiFS, der den 34. Platz unter den hundert Einflussreichsten in der polnischen Medizin belegte.

„Seit 16 Jahren zeichnet die Zeitschrift „Puls Medycyny“ Menschen aus, die einen besonderen Einfluss auf die Entwicklung der polnischen Medizin haben, und seit 4 Jahren auch diejenigen, die zur Verbesserung des Gesundheitssystems in Polen beitragen,“ sagte bei der Gala die Chefredakteurin Małgorzata Konaszczuk. „Und es gibt immer noch zu wenige Plätze, um alle, die es verdienen, auszuzeichnen, und die Qual der Wahl wird von Jahr zu Jahr größer. Das ist aber ermutigend. Das bedeutet nämlich, dass wir eine große Gruppe von herausragenden Ärzten und viele Menschen, die sich die Qualitätsverbesserung in der Gesundheitsversorgung einsetzen, haben.