Welconomy Forum in Toruń – neue Herausforderungen

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Welconomy Forum in Toruń – neue Herausforderungen

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Welconomy Forum in Toruń – neue Herausforderungen

Unter dem Motto “Die Unabhängige – neue Herausforderungen” fand am 18. und 19. März 2019 die 26. Ausgabe des Welconomy Forums in Toruń statt. Es ist eine der größten Ökonomie- und Wirtschaftsveranstaltungen in Polen, an der jedes Jahr Vertreter der Regierung und der kommunalen Selbstverwaltungen, Politiker und Experten, Vertreter der Wissenschaft und Unternehmer teilnehmen.

Bei dem Welconomy Forum diskutierten eingeladene Experten und Gäste wirtschaftliche Fragen angesichts neuer Herausforderungen für das unabhängige Polen. Wie jedes Jahr wurden auch diesmal Preise des Vereins für Integration und Zusammenarbeit, d.h. des Forumsveranstalters, verliehen. Die Auszeichnung für sichere und umweltfreundliche Ferien wurde dem Welthörzentrum verliehen, der Botschafter der polnischen Wirtschaft wurde Witold Marek Słowik, und unter den Preisträgern der Welconomy-Botschafter war Prof. Michał Kleiber, ehemaliger Präsident der Polnischen Akademie der Wissenschaften zu finden.

Die 26. Edition des Welconomy Forums in Toruń begann mit einer Plenarsitzung, an der u.a. Henryk Kowalczyk – Umweltminister, Jerzy Kwieciński – Minister für Investitionen und Entwicklung, Prof. Dr. habil. rer. med. Henryk Skarżyński – Direktor des Instituts für Physiologie und Pathologie des Gehörs und des Welthörzentrums in Kajetany, Marek Cywiński – Präsident von Kapsch Telematic Services, Grzegorz Kurdziel – Vorstandsmitglied von Poczta Polska S.A., Adam Banaszak – Vizepräsident der Polnischen Agentur für Unternehmensentwicklung teilnahmen.

Die Diskussionsteilnehmer besprachen die Herausforderungen, vor denen Polen steht, darunter Innovation, Medizin, Cybersicherheit, Abfallwirtschaft und Smog. Minister Kwieciński stellte fest, dass 2019 ein Jahr wichtiger Jubiläen sei: des 30. den Jahrestages der politischen Transformation in Polen, des 20. Jahrestages des NATO-Beitritts und des 15. Jahrestages unserer Präsenz in der Europäischen Union.

„In diesem besonderen Jahr wird sich eine Menge Dinge sowohl in der Wirtschaft, als auch in der Politik abspielen“, sagte er. Der Minister für Investitionen und Entwicklung wies darauf hin, dass Polen noch nie so gute wirtschaftliche und soziale Indikatoren hätte. „Bei uns gibt es einen starken Wirtschaftswachstum, eine niedrige Arbeitslosigkeit und eine wachsende Beschäftigung sowie eine positive Einstellung der Gesellschaft zu dem, was im Land geschieht“, betonte er. Der Minister war der Meinung, dass die größte Herausforderung darin bestehen wird, die Wirtschaft auf Innovationsschienen umzustellen. Er wies darauf hin, dass die Ausgaben für Entwicklung und Innovation im vergangenen Jahr 1 Prozent überstiegen.

Über Innovationen und Herausforderungen, mit denen wir in der Medizin und im Gesundheitswesen konfrontiert werden, berichtete Prof. Henryk Skarżyński, Direktor des Instituts für Physiologie und Pathologie des Gehörs und des Welthörzentrums in Kajetany.

„An der Schwelle zum unabhängigen Polen das wichtigste Ziel war es, die Kindersterblichkeit zu senken. Über die letzten Jahre der 100-jährigen Unabhängigkeit hinweg haben wir in verschiedenen Bereichen der Medizin enorme Fortschritte gemacht, die ein Beispiel für andere sein können. Jetzt kommen Ausländer nach Polen, um medizinische Hilfe zu holen. Nicht, weil wir billiger, sondern weil wir besser sind. Die polnische Medizin setzt globale Trends in vielen Bereichen, so auch in der HNO, Hämatologie und Ophthalmologie.“

Nach Ansicht des Professors ist es eine Herausforderung für die Polen, die Bildung und die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen.

„Machen wir 10.000 Schritte pro Tag, werden wir 10 Jahre länger leben. Wichtig ist unsere Einstellung zu ändern, denn Vieles hängt doch von uns selbst ab. Das beste Gesundheitssystem kann nicht helfen, wenn wir unsere eigene Gesundheitseinstellung nicht ändern und die Bedeutung der Solidaritätsunterstützung zwischen den Generationen nicht berücksichtigen. Wir müssen auch den Smog bekämpfen“, betonte Prof. Skarżyński.

Das Forum war auch eine Gelegenheit, das größte prophylaktische Projekt in Polen auszuzeichnen. Die Statuette des Welconomy-Botschafters im Bereich “Sichere und umweltfreundliche Ferien” wurde für die Zusammenarbeit bei der letztjährigen Ausgabe des Multidisziplinären Ganzjahresprogramms zur Verhütung von Zivilisationskrankheiten und zur Unterstützung der polnischen Gesundheit – “Gesundheit hat Vorrang” – verliehen. Es handelt sich dabei um ein Programm zur Gestaltung gesundheitsorientierter Einstellungen und der Solidarität zwischen den Generationen im Bereich gegenseitiger Unterstützung, insbesondere der älteren Generation. Die Auszeichnung wurde vom Prof. Henryk Skarżyński, dem Initiator und Urheber des Programms, entgegengenommen.

An den zwei Tagen des Forums fanden mehr als 30 Diskussionsrunden statt, an denen fast zweitausend Gäste aus dem Bereich Wirtschaft, Experten und aus der Regierung teilnahmen.

Die wichtigsten Mitveranstalter der diesjährigen Ausgabe des Forums waren:  Woiwodschaft Kujawien-Pommern, Gemeinde der Stadt Toruń, Kapsch Telematic Services, Polski Fundusz Rozwoju, Żabka Polska und Poczta Polska S.A.

In diesem Jahr haben vier Ministerien die ehrenamtliche Schirmherrschaft über das Welconomy übernommen: das Ministerium für Entwicklung und Investitionen, das Ministerium für Unternehmertum und Technologie, das Ministerium für Digitalisierung und das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.